Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

LeShop.ch: Im E-Food-Markt geht es nicht immer nur aufwärts, wie der Schweizer Lebensmittel-Lieferservice gerade erfahren muss. Der Umsatz gab im ersten Halbjahr um 4 Prozent nach. Mit einem Sechs-Monats-Umsatz von rund 64 Millionen Euro ist LeShop.ch aber nach wie vor größter E-Food-Anbieter der deutschsprachigen Länder. Laut LZ-net war der währungsbedingte Einkaufstourismus der Schweizer nach Deutschland ausschlaggebend für die Umsatzdelle. Für neue Impulse soll eine iPad-App sorgen, die in den nächsten Tagen gelauncht wird.

Preisvergleich: 82 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen ihr Gerät, um mobil Preise zu vergleichen. Zwei Drittel der Nutzer haben bereits in einem stationären Geschäft den Preis heruntergehandelt, weil sie online ein günstigeres Angebot entdeckt haben. Dies ergibt eine Studie des Düsseldorfer Beratungsunternehmens OC&C, über die OnetoOne berichtet. Befragt wurden dazu deutschlandweit 1644 Smartphone-Besitzer. Die Studie bestätigt die wachsenden Probleme, die stationäre Händler durch das sogenannte Showrooming bekommen.

Groupon: Der "bad news"-gepeinigte Rabattdienst hat gegenüber Bloomberg Business Week erklärt, wie er sein Geschäftsmodell ausweiten will: Nutzer sollen den Dienst künftig nicht nur für Deals in Anspruch nehmen, sondern auch als eine Art lokales "Yellow Pages"-Verzeichnis, auf dem sich Tausende lokaler Anbieter mit ihren Sonderangeboten vorstellen können.

Zitat des Tages: „Es wäre eine große Überraschung, wenn es im kommenden Jahr um diese Zeit keine Konkursanmeldung von Groupon gäbe."  TheStreet.com Autor Richard Saintvilus analysiert die großen Probleme der Plattform

Ebay: Die Handelsplattform erleichtert den Kunden die Orientierung: Laut Take-me-to-the-Auction zeigt Ebay bei Produkten, die in Kategorien mit Katalogdaten eingestellt sind, nun den durchschnittlichen Verkaufspreis der letzten 14 Tage an. Nicht einbezogen in diesen Preis sind die Versandkosten.

Filehosting: Betreiber von Speicherplattformen wie Rapidshare tragen eine Mitschuld, wenn auf ihren Seiten Raubkopien angeboten werden. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden. Sie können laut Handelsblatt Online für Urheberrechtsverletzungen für den illegalen Download von Dateien mitverantwortlich gemacht werden, wenn sie zuvor auf gleichartige Rechtsverletzungen aufmerksam gemacht worden sind und zumutbare Schritte zur Vermeidung weiterer Verstöße unterlassen haben. Der Bundesgerichtshof verwies damit einen Streit zwischen Rapidshare und Atari wieder an die Vorinstanz. 

Jennifer Lopez: Die Popsängerin betreibt mit Teeology nun einen eigenen Onlineshop für Modeartikel, wie Business Insider berichtet. Im Angebot sind eine Basis-T-Shirt-Linie für 20 Dollar sowie weitere Artikel ab 29 Dollar.

Grafik des Tages: Wie das Smartphone das Einkaufsverhalten beeinflusst bei Visual.ly 

Lesetipp des Tages: Warum uns "Big Data" nicht verrückt machen sollte bei Business Insider 

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