Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Schlecker: dm-Chef Götz Werner bekundet in einem „Focus“-Interview grundsätzliches Interesse an Schlecker Homeshopping: „Der Shop hat rund 2,5 Millionen Kunden, das ist ein großes Potenzial“, so Werner. Viele Kunden hätten dort allerdings nur einmal bestellt:  „Man muss sich fragen, ob es da wirklich Substanz gibt, die uns den Einstieg ins Online-Geschäft erleichtern würde.“ Bislang verkauft dm lediglich Eigenmarken wie Balea über Amazon.

Procter & Gamble: Der Konsumgüterriese testet im Raum Frankfurt den Verkauf über QR-Codes im öffentlichen Raum, wie LZ-net berichtet. „Jetzt Pampers per Smartphone nach Hause bestellen“, heißt es auf Werbeplakaten. Eltern können noch bis zum 16. Juli Pampers-Windeln direkt von der Straße oder einem Bahnsteig aus bestellen. Auf den Plakaten sind neben einem Baby vier Pampers-Varianten samt QR-Code zu sehen. Die potenziellen Kunden werden aufgefordert, den Code mit ihrem Smartphone zu scannen und dann per Internet-Verbindung zu bestellen. Geliefert werden die Windel-Pakete dann von Amazon oder Windeln.de.

Groupon: Der Abstieg der Aktie setzt sich weiter fort. Am vergangenen Freitag fiel sie auf den neuen Tiefststand von 8,46 US-Dollar. Zur Erinnerung: Vor acht Monaten war das Papier des vieldiskutierten Deal-Anbieters bei 20 US-Dollar gestartet. Aktuell sei die Aktie sehr niedrig bewertet, glaubt Business Insider, und daher selbst ein guter Deal.

Zitat des Tages: „Unser Interesse ist es, eine höchstmögliche Penetration in schnellstmöglicher Zeit zu erreichen, daher werden wir die Eintrittsbarrieren für die Kunden so niedrig wie möglich halten.“ Peter Vesco, Leiter der Payment-Geschäfte der Deutschen Telekom, erklärt in „Der Handel“ die Strategie der Mobile-Payment-Partnerschaft mit Mastercard  

Facebook: Immer wieder was Neues vom Zugzwang-geplagten Netzwerk: Laut „Wall Street Journal Online“ arbeitet Facebook nun auch an einem Jobvermittlungsangebot. Geplant sind offenbar Job-Posting-Boards, auf denen die Angebote von Drittanbietern aggregiert werden.

Daily Deals: Nur jeder zweite Einzelhändler macht Profit mit Schnäppchen-Aktionen auf Portalen wie Groupon oder Living Social, so eine US-Studie von Rice University Researcher. Während die Quote bei Einzelhändlern – Multichannel oder Online – nur bei 50 Prozent liegt, beträgt sie im Schnitt aller Anbieter 61,5 Prozent.

Best Buy: Der größte US-Retailer für Consumer Electronics plant laut AllthingsD die Streichung von rund 2400 Stellen und begründet diesen Schritt explizit mit der wachsenden Konkurrenz durch Onlinehändler. 

Grafik des Tages: Die wichtigsten SEO-Trends 2012 bei t3n

Lesetipp des Tages: Wie Zalando die Schuhbranche in Zugzwang bringt bei Der Handel

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