Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Spreadshirt: Die Clothing-Plattform kann stolze Zahlen vorweisen: Der weltweite Umsatz ist 2012 um 42 Prozent auf nun 65 Millionen Euro gewachsen. Wesentlicher Wachstumstreiber ist der nordamerikanische Markt: Hier kletterte der Spreadshirt-Umsatz um 69 Prozent auf nun 24,4 Millionen Euro. In Las Vegas hat Spreadshirt daher eine zweite Produktionsstätte aufgemacht. Der europäische Markt weist ein Plus von 30 Prozent auf. Für 2013 rechnet Spreadshirt mit einem ähnlichen Wachstumstempo: "2013 liegt unser Fokus wesentlich auf dem Ausbau unserer Produktpalette, der weiteren internationalen Expansion sowie der Weiterentwicklung und Vernetzung unserer Plattform mit neuen Partnern", so CEO Philip Rooke. "Dies wird uns einen weiteren Push geben."

Amazon: Websites bauen - keine Hexerei. Das dachte sich zumindest ein junger Franzose, der sich mit einer naturgetreu nachgebauten Amazon-Website bewarb. Laut RTL Online stellte er unter dem Motto "An Amaz-ing Resume" nur ein einzelnes Produkt ein: sich selbst. Zeugnisse und Referenzen gab es unter der Kategorie "Nutzerbewertungen". Nach eigener Aussage bekam er daraufhin rund 200 Jobangebote.

Jetzt lesen: Airbnb lässt sich in die Karten schauen, paymy erleichtert Geldtransfers und Media-Markt feiert munter weiter.

Zitat des Tages: “Keep things simple. Be connected. Be human." Das war laut Chief Marketing Officer Bernard Luthi die Devise, als Buy.com zu Rakuten.com umgebaut wurde (Internet Retailer)

Airbnb: Zum ersten Mal lässt sich der Privatunterkunft-Service ein wenig in die Karten schauen und veröffentlicht Gästezahlen. Danach buchten seit Gründung vor rund vier Jahren mehr als vier Millionen Reisende eine Privatunterkunft über Airbnb. 2012 stieg die Gästezahl weltweit um 250 Prozent auf drei Millionen. Zurzeit stehen 300.000 Unterkünfte in weltweit 35.000 Städten zur Verfügung. In Deutschland kletterte die Gästezahl im vergangenen Jahr um 417 Prozent (genauer wird's an dieser Stelle nicht). Am beliebtesten ist natürlich die Partymetropole Berlin, dicht gefolgt von München, Hamburg, Köln und Frankfurt.

paymy: Geld zwischen Freunden mühelos und mobil hin- und herschieben - das will das Berliner Startup paymy künftig möglich machen, auf das Deutsche Startups hinweist. Das Prozedere: Man lädt sich die App auf das Smartphone, hinterlegt seine Bankverbindung und kann loslegen. paymy will nach eigener Aussage keine Transaktionsgebühren verlangen (jedenfalls nicht bei Überweisungsbeträgen bis 100 Euro), sondern hofft, von Werbeeinblendungen am Anfang und am Ende jeder Überweisung leben zu können.

Media-Markt: Obwohl die "tollen Tagen" eigentlich mit dem Aschermittwoch beendet ist, wirbt die Kette heute morgen weiter mit ihren "Faschingsknallern" - da ist eben immer Karneval. Die Preise sind offenbar echte "Knaller": "Häufig so gut, dass man denkt, dass da mehr als ordentlich drauf gezahlt wird", zitiert Exciting Commerce den Schnäppchen-Papst und MyDealz-Gründer Fabian Spielberger. "Für den Kunden hervorragend und für die Metro gibt's Umsatz - Win/Win."

eBay: Horst Tripp heißt der neue Mann im Führungsteam Deutschland. Er übernimmt ab sofort die Position des Director Business Development eBay Marketplaces Germany. Damit ist er für die Entwicklung und den Ausbau neuer Geschäftsfelder sowie den Bereich strategische Partnerschaften und M&A für eBay Marketplaces in Deutschland verantwortlich. Dazu gehören neben dem Marktplatz die Kleinanzeigen, Mobile.de und Brands4friends. Horst Tripp wird an Bob van Dijk, Vice President eBay Marketplaces Germany, berichten. Er leitete zuvor unter anderem das Business Development der Siemens IT Solutions and Services und unterstützte bei Roland Berger den Aufbau von E-Commerce-Plattformen bei verschiedenen großen Kunden. 

Zahl des Tages: Um sage und schreibe das Dreizehnfache wird der mobile Datenverkehr in den nächsten fünf Jahren weltweit anwachsen, weiß iBusiness.

Grafik des Tages: Alles über den Valentinstag in den USA in dieser netten Video-Grafik.

Lesetipp des Tages: Wie die Methode der Samwer-Brüder funktioniert, erklärt Welt Online.

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Verkaufen per Tweet: Technisch faszinierend, für den Handel jedoch irrelevant

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