Häme zum Amazon Prime Day:

Schöne Startseite zum Prime Day bei Amazon, irrwitzige Erfolgszahlen aus dem Hause Amazon. Der Prime Day liest sich in Pressemitteilungen wie ein Erfolg. Doch in den sozialen Netzwerken brodelt es. Da mokieren sich Nutzer in Serie über alberne Produkte, Artikel wie aus einem Havarie-Shop oder aus der Alibaba-Hölle und beispielsweise alberne Preisnachlässe für Waschmittel. Die Häme überwiegt. Auch an der Navigation wurde gemosert, lange Checkout-Zeiten kritisiert.

Aber der Prime Day hat einen schönen Nebeneffekt. Man sieht, was Amazon so alles in den Tiefen des Sortiments hat. Aber ob das Echo dem Markenbild wirklich gut tut? Techchrunch / Forbes / Tech in Asia / The Next Web

Jetzt lesen: Google macht Shopping mobil leichter, schräge Recruiting-Kampagne bei Otto.

Zoff zwischen German Startups Group und Exciting Commerce:

Es kommt selten bis nie vor, dass E-Commerce-Experte Jochen Krisch seine Meinung binnen weniger Stunden um 180 Grad ändert. Gestern hat er es getan. Erst heißt es bei Exciting Commerce: „German Startups Group: Der dreisteste Börsengang seit Rocket Internet“. Wenige Stunden später ist der Beitrag verschwunden und an gleicher Stelle heißt es mit weniger Text: „Die German Startups Group ist toll!“
Was ist da passiert? Und was stand drin in dem verschwundenen Beitrag? Mehr dazu um kurz nach 9 bei etailment.
 

Tweet des Tages:

 

Schräge Recruiting-Kampagne bei Otto:

"ROT4" heißt es in Anzeigen einer neuen Recruiting-Kampagne (Agentur: Heimat) von Otto. In den  tiefroten Anzeigen sorgen doppeldeutige Aussagen für Aufmerksamkeit: "Wir suchen IT-Girls. Männlich geht auch." Otto will rund 300 Positionen besetzen, vor allem in den Bereichen IT, E-Commerce und Online-Marketing.

Delivery Hero setzt auf bessere Restaurants:

Bislang vermittelte Delivery Hero (Lieferheld, Pizza.de) vor allem Essen aus Pizzabuden und Co. Nun will der Riese über den Ableger Urban Taste auch einen Lieferservice für Restaurants aller, aber insbesondere der gehobenen Art etablieren. Ende Juli soll der Angriff auf foodora und Deliveroo aus London starten, die selbst gerade erst in Berlin mit ihren Bringdiensten loslegen. Rocket Internet macht sich damit selbst Konkurrenz, ist sowohl an foodora als auch an Delivery Hero (40 Prozent) beteiligt. Deutsche Startups / SpOn

Hermes steigt bei Liefer Factory ein:

Die Otto Group beteiligt sich über die Logistik-Tochter Hermes am Same Day Delivery-Dienstleister Liefer Factory. Hermes  übernimmt bei dem Unternehmen, das 2014 aus der Lufthansa-Tochter time:matters ausgegliedert wurde, 28,5 Prozent der Anteile. Die LieferFactory ist bereits unter anderem für SportScheck und mymuesli unterwegs und in rund 50 Metropolregionen präsent.

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Rocket Internet - neue Investments:

Rocket Internet übernimmt die Mehrheit an der Fashion-App Shopkin (82 Prozent) und an Sparks24 (79 Prozent). Shopkin setzt auf personalisierte Mode-Tipps für Frauen im Tinder-Stil. Der Berliner Technologie-Anbieter Sparks24 kümmert sich um E-Commerce-Lösungen für Food, Fashion und Möbel.  Deutsche Startups


Rocket Internet fährt CarSpring vor:

Rocket Internet holt das Startup CarSpring, das sich um den Kauf und Verkauf von Gebrauchtwagen kümmert, nach Deutschland. Seit Mai ist das Portal bereits in London aktiv. Größter Mitbewerber ist die Berliner Auto1 Group. Die steht gerade vor einer 500-Millionen-Euro-Finanzierung, hat bereits Investoren wie DST Global auf dem Beifahrersitz. Beide versprechen dem Verkäufer den Weiterverkauf ohne viel Gedöns. Deutsche Startups

Design 3000 geht nach Berlin:

Design 3000 hat ein Büro in Berlin eröffnet. Ein Team von E-Commerce-Experten soll dort den Onlinehändler für Lifestyle-Produkte strategisch weiterentwickeln. Gründer Frank Levita verspricht sich von Berlin mehr Nähe zur E-Commerce Community. Möbelkultur



E-COMMERCE INTERNATIONAL

Click & Collect boomt bei Halfords:

Beim britischen Autoteile-Händler Halfords werden 91 Prozent der online bestellten Artikel im Laden abgeholt. IR

Google macht Shopping mobil leichter:

Mit "Purchases on Google" macht Google das Shopping jetzt leichter. Das gerade gestartete Feature erlaubt es Kunden, Produkte direkt aus mobilen Suchanzeigen heraus zu kaufen - wenn Kreditkartendaten im Google-Account hinterlegt sind. Der Kaufknopf soll Nutzer auf eine Produktseite bei Google führen, auf der sie den Kauf abschließen können. Mit dem Buy-Button mausert sich Google damit zu einem mobilen Marktplatz und gewaltigen Gegner für eBay und Amazon. Google



DIGITALE TRENDS & FAKTEN


Google startet Beacon-Lösung "Eddystone":

Google greift nach Beacons und will mit seinem quelloffenen "Eddystone"-System in den Markt einsteigen. Weil die Google-Lösung auch Web-Adressen (URLs) übertragen kann, können damit auch Werbeanzeigen oder Informationen im Web-Browser dargestellt werden, ohne dass die Anwender zuvor eine App zur Verwertung der Beacon-Signale installiert haben. Golem

 

"Mobilegeddon" zeigt Wirkung:

Seit dem 21. April werden mobil-optimierte Websites in den organischen Suchergebnissen bevorzugt und entsprechend besser gerankt als nicht-mobil-optimierte Seiten. Welche Folgen dieses als „Mobilegeddon“ bekannte Update des Suchmaschinenriesen hat, zeigt der aktuelle „Adobe Digital Index (ADI) Q2 2015 Digital Advertising Report“: Unternehmen mit einer unzureichend mobil optimierten Webseite haben demnach rund 10 Prozent ihres jährlichen Traffics verloren. Die zugleich steigende Nachfrage nach Google-Anzeigen macht sich auch im Preis bemerkbar: Laut aktuellem ADI stiegen Googles Costs-per-Click (CPC) im vergangenen Jahr um satte 16 Prozent. Googles jährliche Click-through-Rate (CTR) fiel hingegen auf 9 Prozent.


Zahl des Tages: Laut Mobile Commerce Report von Criteo (pdf) werden 31 Prozent der Online-Käufe in Deutschland über Mobilgeräte abgewickelt. 

Lesetipp des Tages: Immer mehr internationale Händler entdecken den deutschen Markt für sich. Ihnen hilft, dass die Konkurrenz hier online schwach aufgestellt ist. Internet World beschreibt die Problematik.

Beliebtester Beitrag am Vortag: 4 Basislager auf dem Weg zum Omnichannel-Gipfel



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