Aufregung um Werbung für Vibrator von Amorelie:

Künstlicher Aufreger im Sommerloch der Lustbarkeiten. Auf Plakaten wirbt Amorelie für ein Lovetoy mit dem Hinweis "Multiple Orgasmen, 79,90 Euro". BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius ist sogleich erregt, weil ihm "Sex aufgedrängt wird" und fragt sich im dem sonst dem Eros so gar nicht abgeneigten Blatt: "Gehört Vibrator-Werbung in die Öffentlichkeit?". Das sorgt immerhin für eine kleine Erregungskurve bei Twitter sowie in einigen Medien und so für ein wenig PR für Amorelie. Wir glauben, es geht vielleicht um Penisneid. Schupelius beim Anblick des Plakates: "Ein gewaltiger Vibrator, mehr als zwei Meter hoch und mehr als zwei Meter lang, ragte neben mir auf." Jedenfalls ist das Spielzeug groß genug, um das Sommerloch zu füllen.
Plakatwerbung für das Lovetoy (Foto: Amorelie)
Plakatwerbung für das Lovetoy (Foto: Amorelie)


Jetzt lesen: Otto Group plant weitere Verkäufe, Neiman Marcus wächst mit Personalisierung.

Otto Group plant weitere Verkäufe:

Von sechs bis acht Verkaufskandidaten innerhalb der Otto Group spricht ein Bericht der Lebensmittel Zeitung. Sorgenkind SportScheck wolle man aber nicht veräußern, sagte Multichannel-Vorstand Neela Montgomery der LZ. Der Umsatz des Sportfachhändlers ist seit Jahren rückläufig. German Retail Blog
 

Tweet des Tages:



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Zahllose Kanäle. Zahllose Geräte. Weit verstreute Daten. Viel zu viele Informationen! Bevor Sie Ihren „Bachelor in Advanced E-Commerce“ erhalten, müssen Sie zunächst die Grundlagen lernen. Willkommen beim E-Commerce-Einmaleins! Setzen Sie sich und schauen Sie sich den Lehrplan an. Der Unterricht hat begonnen!


Zalando hübscht Feed auf:

Zalando integriert neuerdings Streetstyles und "Shop the Look"-Optionen als Empfehlungen in den persönlichen Produktfeed. Zalando Press Twitter


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Mehr Prime Now für die Briten:

Birmingham ist nach London die zweite Station für das Amazon Prime Now-Programm in Großbritannien. Der Start der Lieferung binnen Stundenfrist erfolgt nur fünf Wochen nach der Umsetzung in der Hauptstadt. IR

Neiman Marcus wächst mit Personalisierung:

Die US-Kette Neiman Marcus machte in den vergangenen neun Monaten 25,8 Prozent des Umsatzes im Web. Knapp 2 Prozentpunkte mehr als im vorherigen Geschäftsjahr. Hauptursachen: eine bessere Personalisierung und eine intelligentere Nutzung der Daten. IR

Pinterest stärkt "Buy it"-Button:

Die Bilder-Pinnwand Pinterest bohrt die App für iOS ein Stück weiter für den E-Commerce auf. Nutzer können in der App jetzt nach Pins mit dem "Buy it"-Button suchen, meldet MCD. Der Kaufknopf ist in sozialen Netzwerken gerade schwer en vogue.

JD.com investiert in Supermarkt-Kette:

Alibaba-Wettbewerber JD.com investiert 700 Millionen Dollar (10 Prozent) in die chinesische Supermarkt-Kette Yonghui. Zusammen will man unter anderem einen Lebensmittel-Lieferservice auf die Beine stellen. Forbes

Sephora startet Beauty-Box:

Die US-Kosmetikkette Sephora kontert die Beautybox von Birchbox ab September mit einem eigenen Beauty-Kistchen im Abo und verlangt ebenso wie der Wettbewerber 10 Dollar. Fashionista

Groupon schafft Quartalsgewinn:

Die Rabattcoupon-Webseite Groupon hat es in die Gewinnzone geschafft. Von April bis Juni blieben 109,1 Millionen Dollar in der Kasse. Der Umsatz stieg um rund 3 Prozent auf 738,4 Millionen Dollar. Die Zahl der aktiven Nutzer stieg um 6 Prozent auf 48,6 Millionen. WSJ


E-COMMERCE PRAXIS

Pflichten beim eBay Plus Treueprogramm:

Das eBay Plus Treueprogramm verlangt von Verkäufern ab Herbst so einige Klimmzüge, beispielsweise einen kostenlosen, schnellen Inlandsversand. Das Programm bietet dafür aber unter anderem auch Rabatte und prominente Platzierung. Leistungen und Herausforderungen schildert Take me to auction.
 


DIGITALE TRENDS & FAKTEN

 

Weniger Apple Pay-Nutzer:

Die Zahl der Apple Pay-Nutzer unter den Besitzern eines iPhone 6 ist offenbar rückläufig - von 18 auf 15 Prozent. Das sagt eine Studie von PYMNTS.com und InfoScout. Business Insider


Ex-CEO sagt Goodbye zu Twitter:

Ex-Twitter-CEO Dick Costolo will den Firmenvorstand verlassen. Erst im Juni dieses Jahres war Costolo als CEO zurückgetreten. NYT

Blackbox Retouren:

Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (FIML) wertet über die Hälfte der befragten Distanzhändler die Retourengründe ihrer Kunden gar nicht (21 Prozent) oder lediglich teilweise (34 Prozent) aus. Fast ein Drittel der Unternehmen weiß gar nicht , welche Kosten ihnen durch die Rückabwicklungen der Käufe entstehen. Ein weiteres Drittel kann die Kosten nur schätzen, da sie kein systematisches Retouren-Controlling betreiben. 17 Prozent der Unternehmen berichteten, dass pro Rückgabe Kosten in Höhe von 10 bis 20 Euro entstehen. Bei 28 Prozent liegen die Kosten sogar bei mehr als 20 Euro. Lediglich 27 Prozent weisen Kosten von weniger als 5 Euro pro retourtiertem Artikel aus. Befragt wurden für die Studie 54 Unternehmen. TextilWirtschaft
 


Lesetipp des Tages: Die "Welt" über das Phänomen GoButler: "Warum es dieses Start-up gar nicht geben dürfte"

Grafik des Tages:
Wie Mobile das Einkaufsverhalten beeinflusst - Infografik


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