Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Der Brexit kommt. Die Börsen sind in Panik, die Wirtschaftswelt ist geschockt. Doch so ein EU-Austritt kann dauern - Jahre. Erst einmal müssen die Briten die EU über den Austrittswunsch offiziell informieren. Dann gibts Verhandlungen. Was aus Zöllen, Verbraucherrechten und Steuern wird, wird noch über Jahre im Unklaren sein. Händler können sich also in Ruhe erstmal um wichtigere Dinge wie den Amazon Prime Day und sogar das Weihnachtsgeschäft kümmern und die weitere politische Entwicklung in Ruhe verfolgen.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Amazon überzeugt Frische-Partner:

Amazon bekommt Obst und Gemüse für seinen Lieferdienst Prime Now in Deutschland vom LEH-Lieferanten Univeg. Amazon arbeitet zudem mit dem Convenience-Hersteller Natsu (Edeka und Rewe) sowie dem Getränkehändler-Verbund GPC & C zusammen. Zu den weiteren Partnern des Online-Händlers zählt das Kieler Handelshaus Bartels-Langness, das neben Tiefkühl- auch Frische-Artikel liefert. LZ


Zalando liefert aus dem Adidas-Store:

Zalando und Adidas rücken enger zusammen. Zalando, das in Berlin bereits aus einigen stationären Geschäften liefert, bringt nun auch Ware aus dem Adidas Store an der Tauentzienstraße in Berlin noch am gleichen Tag zu den Kunden. Die Produkte aus dem Adidas-Geschäft sind über die Zalando App ZipCart erhältlich. Bei Bestellung bis 15 Uhr werden die Produkte aus dem Store noch am selben Tag zwischen 19 und 21 Uhr geliefert.


Rohrkrepierer Buchhandel.de:

41 Bestellungen in 14 Monaten. Katastrophal muss das Einkaufserlebnis bei Buchhandel.de sein. Dabei hatte Spiegel Online mit seiner Bestsellerliste 22.000 Kaufwillige auf die Plattform der Börsenvereins-Wirtschaftstochter MVB weitergeleitet. Konversionsrate angesichts von 41 Bestellungen: 0,18 Prozent. Spon nimmt den Link nun von der Seite, verlinkt stattdessen auf Thalia. Beim Börsenverein plagt man sich angesichts eines ordentlichen Defizits schon länger mit den Gedanken an eine Beerdigung, traut sich aber aus politischen Gründen nicht. Wir können also nur unsere Weisheiten für Manager für das Reiten toter Pferde aus dem Frühjahr wiederholen. Unter anderem: "Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie gemeinsam schneller werden." Buchreport / Börsenblatt

Amazon Fashion greift mit Social Media:

Amazon Fashion startet gerade die Social Media-Kampagne #SaySomethingNice. Gemeinsam mit Modebloggerinnen und Influencern aus der Fashionszene, ruft Amazon Fashion dazu auf, den persönlichen Modestil anderer weniger zu verurteilen und stattdessen Individualität zu feiern. Im Kampagnenvideo bei Facebook zeigen sich unter anderem Fashion-Influencer wie Masha Sedgwick, Susie Bubble oder Gala Gonzalez  zu sehen sind,

Otto im Trikotfieber:

Nch den deutschen EM-Auswärtstrikots wird bei Otto derzeit sechsmal mehr gesucht als bei den vorherigen Turnieren. Bereits vor dem Start der EM hat Otto 25 Prozent mehr Trikots verkauft als während der gesamten WM 2014 in Brasilien! Laut den Suchanfragen auf otto.de ist das deutsche Trikot wenig überraschend außerdem Europameister in Sachen Beliebtheit. Auf Platz zwei folgt die Türkei. Auf den weiteren Treppchen folgen Italien, Polen, Kroatien.


Burda weinselig: 

Bereits seit über einem Jahr beteiligt sich Burda mit einem „media-for-revenue Modell“  am Weinhändler Vicampo.de. Das läuft offenbar gut. Die Partnerschaft wurde nun mit einer direkten Beteiligung Burdas an Vicampo.de unterlegt. Die Beteiligung ist in der TEC GmbH verortet, der von BurdaNews-Geschäftsführer Burkhard Graßmann aufgebauten Einheit für das strategische Neugeschäft rund um Burdas Printmarken.

INTERNATIONAL


Amazon Prime Day kommt Mitte Juli:

Amazon wird seinen rekordverdächtigen Schnäppchentag Prime Day Mitte Juli platzieren. Amazon hat den Händlern in den USA bereits mitgeteilt, dass sie sich warm laufen sollen. Channel Adivsor gibt zudem Tipps, wie man von dem Event profitiert, wenn man keine offizielle Einladung hat.  Retail Dive

Boots vertraut auf digitale Assistenten:

Boots, führende Drogeriekette in UK, rüstet seine Mitarbeiter mit 3700 iPads in 2500 Ladengeschäften aus. Technisch hilft dahinter IBM mit der in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte App „Sales Assist“. Die neue App nutzt dabei, über die IBM Cloud Plattform Bluemix, die Produktdatenbanken von boots.com. Mit Hilfe von Analytics Lösungen ist es möglich, schnell gezielte Empfehlungen an Kunden weiterzugeben. Dazu gehören sowohl zusätzliche Produktempfehlungen als auch Alternativen oder die Möglichkeit, Artikel aus anderen Stores oder dem Lager zu bestellen und am nächsten Tag im Laden abzuholen. Ziel ist, dass auch in den kleinsten Stores die Daten und Informationen des gesamten Konzerns zur Verfügung stehen.

TRENDS & FAKTEN

E-Mail-Marketing konvertiert am besten:

Shopanbieter hat die Konversionsraten von über 300 Online-Shops unterschiedlicher Größen und Branchen untersucht und dabei die besten Konversionsraten für das E-Mail-Marketing (58 Prozent über Durchschnitt) ermittelt. Auf Platz 2 lagen die Direktaufrufe (+ 19,5 Prozent) vor der Suchmaschinenwerbung (+14,9 Prozent).

Mehr Unicorns in Deutschland:

Europas Technologiebranche hat im letzten Jahr weitere zehn Unicorns hervorgebracht. Damit steigt die Zahl der europäischen Unicorns auf 47. Unicorns sind Tech-Startups, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden.  Sechs der 47 europäischen Unicorns sind in Deutschland ansässig. Dazu zählt auch Zalando: mit 8,1 Milliarden Euro ist es Europas am dritthöchsten bewertetes Unicorn. Hello Fresh und die Auto 1 Group sind neue Mitglieder in Deutschlands Unicorn-Club, der kumuliert 20,8 Milliarden Dollar umfasst. Deutschland hat nach dem Vereinigten Königreich (18) und Schweden (7) die dritthöchste Zahl (6) an Millarden-Dollar-Tech-Unternehmen. Die Zahlen nennt der von GP Bullhound veröffentlichte Report “European Unicorns: Survival of the Fittest”. (pdf)


80 Prozent shoppen via App:

Fast 80 Prozent der Internetnutzer in Deutschland kaufen über mobile Apps ein, knapp die Hälfte (48,6 Prozent) sogar gleich mehrmals im Monat. Dabei schätzen 83 Prozent der Nutzer vor allem die Möglichkeit, schnell und unkompliziert nach Produkten zu suchen. Ein Fünftel (20,7 Prozent) nutzt diese Funktion sogar mindestens einmal pro Tag. Knapp 80 Prozent der Befragten lassen sich in mobilen Apps inspirieren. Auf Platz eins der beliebtesten Kategorien beim Einkauf via App liegt "Mode, Accessoires und Schuhe". 44 Prozent der Internetnutzer in Deutschland haben bereits Produkte dieser Kategorie über Apps gekauft. Knapp dahinter folgen "Bücher & Medien" mit 43 Prozent und "Electronics" mit 41 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Online-Umfrage von Innofact für Stylefruits. Presseportal


Pinterest kauft Shopping-App:

Pinterest übernimmt die Shopping-App Tote. Das Team soll helfen, neue Lösungen für die Monetarisierung des Bildernetzwerks zu entwickeln. Internet World


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