Christbaum und gutes Essen stehen für die meisten Deutschen am Weihnachten an erster Stelle. Eine variable Größe sind dagegen die Ausgaben für Geschenke. Für immerhin jeden Dritten sind sie "sehr wichtig".

45 Prozent der Bundesbürger möchten für Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage nicht mehr als 250 Euro ausgeben - inklusive Geschenken, Weihnachtsbaum und Festessen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der CreditPlus Bank AG.

Eine teure Reise oder einen Restaurantbesuch mit der ganzen Familie planen an Heiligabend nur jeweils zwei Prozent der Befragten. Die meisten feiern lieber zu Hause im Kreise der Liebsten (61 Prozent). 23 Prozent lassen sich von Verwandten oder Freunden einladen.

Für 35 Prozent sind Geschenke "sehr wichtig"

"Ein schönes Weihnachtsfest muss nicht teuer sein", sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank AG. "Wichtiger ist den Bundesbürgern an den Festtagen, Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen und es sich gemeinsam gemütlich zu machen." Dennoch darf ein hübsch geschmückter Weihnachtsbaum für 44 Prozent auf keinen Fall fehlen. Auch gutes Essen ist für die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) unverzichtbarer Bestandteil des Weihnachtsfestes.

An das Haushaltsbudget angepasst werden dagegen die Ausgaben für Geschenke. Lediglich 10 Prozent der Befragten legen Wert darauf, dass möglichst viele Pakete für sie unter dem Baum liegen.

Für den Einzelhandel besteht dennoch kaum Grund zur Sorge, denn der Anteil derjenigen, für die es "sehr wichtig" ist, den Liebsten mit Präsenten eine Freude zu machen, liegt mit 35 Prozent deutlich höher. Bei dieser Gruppe machen die Ausgaben für Geschenke vermutlich einen überdurchschnittlich großen Anteil ihres Weihnachtsbudgets aus.

Von den ausgewiesenen "Weihnachtsmuffeln" ist weniger Großzügigkeit zu erwarten. Zu dieser Gruppe zählen jene 25 Prozent der Befragten, die an den Feiertagen vor allem eines haben wollen: ihre Ruhe. Für 18 Prozent gehört das Fernsehprogramm zu den absoluten Höhepunkten des Weihnachtsfestes - ein günstiges Vergnügen. Immerhin fünf Prozent würden die Zeit zwischen dem 24. und 26. Dezember am liebsten komplett aus dem Kalender streichen.