Wenn es um den Nachwuchs geht, dann sitzt das Geld der Eltern immer etwas lockerer. Kein Wunder also, dass sich Startups gerne der etwas jüngeren Kundschaft widmen. Mit Lösungen, die die stolzen Eltern ansprechen sollen oder einfach mal Ideen aus der Welt der Erwachsenen kopieren.  

Kindhochdrei
Manche Erwachsene wissen nicht, wie sie sich kleiden sollen. Für diese Klientel gibt es Curated-Shopping-Angebote von Modomoto oder auch Outfittery. Manche Erwachsene wissen aber auch nicht, was sie ihren Kindern anziehen sollen. Für sie gibt es jetzt betreutes Shoppen bei Kindhochdrei. Auch beim Service von Gründerin Nina Böing in Berlin gibt es die Auswahl versandkostenfrei. Ob all diese Lösungen für unterschiedliche Zielgruppen auf Dauer Sinn machen? Da habe ich meine Zweifel. Sinniger wäre doch allein schon mit Blick aufs Cross-Selling ein Anbieter, der Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen bedient. Dann kann er oder sie, gleich für ihn oder sie und den Nachwuchs eine Garnitur mitbestellen.

Krabbelecke.at
Familiär, finanziert aus der Familienkasse, geht es zu im Webshop von krabbelecke.at, wo Daniel und Riana Lattki individuelle Schnullerketten designen. Ein Konfigurator hilft bei der persönlichen Gestaltung mit Holzbuchstaben, Motiven, Bandfarbe, Clips und Gummiring. Daneben gibts im Shop auch Babyzubehör. 

KinderPrint
Das Essener Start-up KinderPrint will Eltern dabei helfen, Zeichnungen und Bastelarbeiten, die die Kinder tagaus tagein so anfertigen, in bleibende Erinnerungen zu verwandeln. „Abfotografiert können die Kunstwerke für die Ewigkeit in schöne Produkte wie Fotobücher oder Leinwände mit Kinderkunst umgesetzt werden“, heißt es vom Unternehmen, dass aber nun schon eine ganze Weile mit seinem Digitalisierungsservice unvollendet („Countdown läuft“) in den Startlöchern steckt.