Facebook schafft ein neues trickreiches Plätzchen für Werbung, Rocket Internet rüstet beim mobilen Bezahlen auf, Venture Capital-Unternehmen stecken ihr Geld lieber in Mobile und für den interaktiven Handel ist Nachhaltigkeit das tägliche Brot.  4 aktuelle Nachrichten und Links kompakt um 4 herum gibt es nach dem Klick.

Facebook packt Werbung in die Suchergebnisse

Neue Werbeecke bei Facebook. Unternehmen können in dem Social Network jetzt auch Werbeplatz in Form von  Sponsored Results in der Suchfunktion buchen.  Die werden prominent in den Suchergebnissen angezeigt.  Die Links führen dann auf die Fanpage oder eine Facebook-App. Tricky bei der Werbekurzform. Unternehmen können auch Sponsored Results  zu Fremdmarken schalten. Dann könnte beispielsweise bei der Suche nach bonprix vorneweg Werbung von Zalando erscheinen.   

Rocket Internet rollt Payleven aus

Payleven startet jetzt national durch. Bislang war Payleven nur in Berlin verfügbar und wurde dort von knapp 1.000 Gewerbetreibenden genutzt. Der Mobile Payment-Dienst, inspiriert vom Vorreiter Square mit dem Bezahl-Dongle für das iPhone, gehört zu Rocket Internet. Das System erleichtert Händlern die Akzeptanz mobiler bargeldloser Zahlung. Dafür wird lediglich ein Smartphone oder Tablet mit der payleven App und ein kostenloser Payleven-Aufsatz benötigt. Erst kürzlich haben die Investmentfirma New Enterprise Associates (NEA), die russische Beteiligungsfirma ru.net und Holtzbrinck Ventures einen zweistelligen Millonenbetrag in payleven investiert. Payleven ist in Deutschland zunächst für EC und Mastercard verfügbar. Mit der Einführung eines Chip & PIN-Lesegeräts in wenigen Wochen wird payleven zudem auch Kreditkarten von VISA und American Express akzeptieren. In Deutschland ist unter anderem streetpay mit einem ähnlichen System im Markt. (per Mail) 

Geldregen für Mobile

Wo das Geld hingeht, da ist die Zukunft. 46 % alle Venture Capital Investitionen in Tech wanderten im 1. Halbjahr 2012  in den Bereich Mobil.  2010 waren es noch 29 %. Das sagt eine Studie der Investmentbank Ruthberg. In Summe waren das bislang knapp 4 Milliarden Dollar, 2011 insgesamt 6,3 Mrd. Dollar. (per mail)

Versender setzen auf Nachhaltigkeit 

Der interaktive Handel setzt auf Nachhaltigkeit. Über 80 Prozent der Unternehmen bestätigen in einer Umfrage des Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvH) im Bereich Nachhaltigkeit aktiv zu sein. 55,3 Prozent beschäftigen  sich schon seit mehr als sechs Jahren mit diesem Thema. 21,2 Prozent beschäftigt sich damit seit 3-4 Jahren. Kernpunkte der Nachhaltigkeitsarbeit sind die Senkung des Energieverbrauches (78,4 Prozent), Förderung von ökologischen Produkten (62,2 %)  Soziale Produktionsbedingungen (56,8 %) Ökoeffektivere Rohstoffkreisläufe (51,4 %), Grüne Logistik (48,6 %). 85 Prozent der Unternehmen sagen, dass sich der Einfluss von nachhaltigen Konsumenten auch auf die Marketingentscheidungen auswirkt. 42,9 % weisen ihre Kunden durch ausführliche Artikelbeschreibungen auf  umweltfreundliche Produkte hin. 14,3 Prozent nutzen Siegel oder Label, um auf ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten aufmerksam zu machen. (per mail)