Der Händlerbund warnt vor Rechtsunsicherheit bei Amazon, Ikea feiert im Katalog Augmented Reality, Quelle.de macht auf Outlet und eine App für Kundenfeedback begeistert Investoren.  4 aktuelle Nachrichten und Links kompakt um 4 herum gibt es nach dem Klick.

Händlerbund: Keine Rechtssicherheit beim Handel auf Amazon

Volle Breitseite: der Händlerbund rät Online-Händlern, den Verkauf über Amazon sofort einzustellen. Grund:  Amazon habe die Gesetzesänderung zum Schutz der Verbraucher und  die dementsprechend nötigen Anpassungen auf seinen Seiten nicht korrekt vorgenommen. Amazon biete "seinen Händlern nach wie vor keine Möglichkeit, rechtssichere AGB und Widerrufsbelehrungen in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise auf der Plattform einzubinden und in den Vertrag einzubeziehen", beklagt der Verband. Zwar sei der Bestellbutton in „Jetzt kaufen“ unbenannt worden, das reiche jedoch bei weitem nicht, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Erste Händler bei Amazon würden bereits abgemahnt,  sagt der Verband. Nach Angaben des Verbandes führe man bereits Gespräche mit Amazon. (per mail). 

Quelle.de startet Outlet-Bereich

Quelle.de erweitert sein Angebot um einen Bereich namens Outlet. Zunächst besteht das Angebot in der Kategorie aus B-Ware, also "Retouren, Muster und Ausstellungstücke" (was ich mir im Online-Business bei letzterem etwas schwierig vorstelle, aber na gut). Dafür aber dann eben "1A-günstig". In jedem Fall seien es neuwertige und voll funktionsfähige Verkaufsprodukte, bei denen Serviceleistungen wie eine eventuell ausgelobte Garantie, Gewährleistung oder Rückgaberecht ohne Einschränkungen gegenüber der Neuware bestehen bleiben. Das Quelle-Outlet bietet im Grunde Artikel aus den Quelle-Sortimenten, wie beispielsweise Spielzeug, Geschirr und Porzellan, Küchen- und Haushaltsgeräte oder Werkzeug. Neben dem Angebot von B-Ware soll das Outlet der Otto-Tochter künftig Schritt für Schritt durch weitere günstige Produktgruppen ergänzt werden. (per mail)

Ikea-Katalog experimentiert mit Augmented Reality

In diesen Tagen wird der aktuelle Ikea-Katalog 2013 in Deutschland mit der Post verteilt. Das in einigen Teilen der Bevölkerung kultisch verehrte Druckwerk kommt diesmal mit einer besonderen Neuheit: Augmented Reality. Zusammen mit der zum Katalog passenden Smartphone-App, können einzelne Katalogseiten ein bisschen „zum Leben erweckt“ werden, u.a. mit Videos und 3D-Modellen. MEEDIA hat den neuen, lebendigen Ikea-Katalog unter die Lupe genommen.

Crowdfunding: Startup aus Karlsruhe erlöst 100.000 Euro in 172 Minuten

Über Honestly können Unternehmen per App in Echtzeit Feedback von Kunden einholen. Das Startup aus Karlsruhe sammelte auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch in weniger als drei Stunden  100.000 Euro ein. Rekordverdächtig.