Man darf gespannt sein: Ab der nächsten Woche ist der futuristische neue Ikea-Katalog zu bewundern. Amazon baut derweil weiter aus, Spotify lässt sich ein wenig in die Karten schauen, und Vente-Privée verkauft Sommerangebote. All dies nach dem Klick.Ikea präsentiert Katalog mit Augmented-Reality-Elementen

In der ab Ende August verbreiteten Auflage des Katalogs wird Augmented Reality zu einem fest integrierten Element der Markeninszenierung. Die dafür nötige App ist ab dem 31. Juli herunterzuladen. Damit  können die Katalognutzer Videos und Anleitungen zu den gezeigten Produkten abrufen. Als weitere Ausbaustufen angedacht sind unter anderem Videos mit inspirierenden Geschichten zum Produkt und den dafür verantwortlichen Designern und Special-Features wie ein "Röntgen-Blick", der einen Blick in das Produkt selbst erlaubt. (Horizont.net)

Amazon eröffnet neues Zentrum für Media-Entwicklungen in London

Der E-Commerce-Riese treibt seine Expansion in Europa weiter voran. In London entsteht ein neues Zentrum, in dem Hunderte von Mitarbeitern an der Entwicklung und am Design von neuen medialen Streaming- und Interaktiv-Angeboten beteiligt sind. Sie sollen auf Fernseher, Spielekonsolen und andere Endgeräte ausgerichtet sein. Eine Einstellungswelle ist damit jedoch nicht verbunden: Die Angestellten sind zum Großteil bereits für die Tochterfirmen LoveFilm und PushButton tätig. (TheNextWeb)

Spotify legt Zahlen zur bisherigen Nutzung vor

Pünktlich zum ersten Geburtstag hat der Streamingdienst ein paar Zahlen zur bisherigen Nutzung veröffentlicht. US-Nutzer streamten in den vergangenen zwölf Monaten über 13 Milliarden Songs. 27,8 Millionen Songs teilten sie über Social-Media-Funktionen, 55,3 Prozent davon über Facebook und 41,5 Prozent direkt mit anderen Spotify-Nutzern. Neue Infos zum Nutzerstamm gibt es nicht. Hier war zuletzt von 10 Millionen aktiven Nutzern weltweit und über 3 Millionen zahlenden Abonnenten die Rede. (Mediabiz)

DailyDeal blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück

5800 Unternehmen nutzten in den ersten sechs Monaten des Jahres DailyDeal, um neue Kunden in Deutschland zu gewinnen. Die Google-Tochter verkaufte in ihrem Auftrag 727.000 Gutscheine mit einem Gesamtwert von 43,4 Millionen Euro. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 (614.000 Coupons) konnte DailyDeal die Zahl der verkauften Gutscheine um 18 Prozent steigern. Der Gesamtwert der digitalen Rabattmarken lag bei 142 Prozent des Vergleichswerts (30,5 Millionen Euro). (per Mail)