mydays läutet den Geschenkesommer ein, Redcoon hat Ärger mit der Buchpreisbindung, Euronics liefert nun auch auf Rechnung, Weltbild kommt an "Shades of Grey" nicht vorbei - dies alles nach dem Klick.

mydays startet TV-Sommerkampagne

15 Sekunden braucht das Geschenk-Portal mydays für seine diesjährige Sommerkampagne. Unter dem Marken- und Kampagnencaim „Magische Momente schenken" tritt das Unternemen aus München ab heute in ausgewählten Sendern an. Unter anderem ist der Clip bis Mitte August auf den Sendern von Pro Sieben, Sat 1, Kabel 1, RTL2, Viva, Sport 1, Comedy Central und Sky in Deutschland und Österreich zu sehen. „Während der Kampagne gibt es bei uns wöchentlich wechselnde, sensationelle Angebote und außergewöhnliche Erlebnisse zum Verschenken sowie zahlreiche Gewinnspiele", sagt Geschäftsführer Fabrice Schmidt. (Horizont.net)

Redcoon verstößt mit Gutscheinmodell gegen Buchpreisbindung

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat ein vom Buch- und Elektronik-Händler Redcoon praktiziertes Gutscheinmodell verboten. Redcoon hatte in einer Zeitungsanzeige in der "FAZ" Gutscheine im Wert von 5 Euro abgedruckt, die Kunden beim Kauf preisgebundener Bücher von Redcoon einlösen konnten. In der Anzeige wurde darauf hingewiesen, dass eine Drittfirma den Differenzbetrag ersetze. Mit dem Richterspruch liegt nun erstmals ein rechtskräftiges obergerichtliches Urteil vor, das ein Modell drittfinanzierter Gutscheine untersagt. Gutscheinmodelle dieser Art waren in den letzten Jahren zunehmend als Marketing-Instrument von Online-Buchhändlern eingesetzt worden und wurden von Seite des Buchhandels als Angriff auf die Preisbindung gesehen. (per Mail) 

Euronics bietet nun auch Rechnungskauf an

Die "Old School" bleibt beliebt: Die Unterhaltungselektronik-Kette Euronics bieten ihren Kunden jetzt über die Technologie von BillSAFE den Rechnungskauf an. Ein Grund: Laut einer ECC-Studie bringen Verbraucher Online-Shops, bei denen sie per Rechnung bezahlen können, am meisten Vertrauen entgegen – und sind längerfristig zufrieden. (per Mail)

Weltbild distanziert sich von "Shades Of Grey"

"Die hier beschriebene Unterwerfung der Frau widerspricht dem Welt- und Menschenbild, von dem wir uns als Buchhändler leiten lassen. Wir sehen das Buch als sehr problematisch an" - so beschreibt Weltbild den erotischen Bestseller "Shades of Grey", der dennoch im Angebot ist. Der Buchhändler, im Besitz von zwölf katholischen Bistümern, war in der Vergangenheit mehrfach wegen des Vertriebs erotischer Bücher in die Kritik geraten. (W&V Online)