Kaufen oder nicht kaufen? Oft sind es kleinste Nuancen in der Produktpräsentation, die über den Erfolg von Webshops entscheiden. Der Webhoster Strato hat fünf Tipps zusammengestellt, wie Händler ihr Schaufenster im Web gewinnbringend gestalten können. 

Gut getextet, fast verkauft

Legen Sie sich bei den Texten mächtig ins Zeug - schließlich ersetzen sie das Verkaufsgespräch im Laden. Arbeiten Sie die wichtigsten Vorzüge des Produkts heraus, überzeugen Sie Ihre Kunden und geben Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Artikel. Die erfolgversprechendsten Verkaufsargumente können Sie hervorheben, z.B. mit dem Produkt-Slogan, der Überschrift oder Bullet Points. Kurze und prägnante Textpassagen prägen sich besser ein als überfrachteter Fließtext.

Bilder zum Reinbeißen

Ihre Produktbilder sollten der Realität in nichts nachstehen. Bieten sie daher Fotos aus verschiedenen Perspektiven an, die sich nach Bedarf auch heranzoomen lassen. Sie verkaufen Pralinen? Dann sollten Ihre Kunden beim Blick auf den Pistazien-Schokoladen-Trüffel Lust bekommen, ohne Zögern reinzubeißen. Seien Sie bei den Bildern experimentierfreudig: Probieren Sie bei Schmuck zum Beispiel Fotos mit und ohne Models aus. Eine Analyse des Kaufverhaltens Ihrer Besucher kurz nach dem Bilder-Test kann Ihnen überraschende Ergebnisse liefern. Grundsätzlich gilt aber: Ihre Bilder müssen professionell sein - verschwommene Fotos machen einen schlechten Eindruck auf Ihre Kunden und lassen ihn schlimmstenfalls sogar zweifeln, ob Sie ein seriöser Anbieter sind.

Ohne Worte

Doch nicht nur Worte können Besucher in zahlende Kunden verwandeln, auch Farben wirken unterbewusst auf ihre Entscheidungen ein. Die Farbe Blau steht beispielsweise für Vertrauen und wird daher gerne für Banken oder Versicherungen verwendet. Sofern Sie Ihre Waren im Ausland anbieten, passen Sie bei der Farbgebung auf: In fernen Kulturkreisen rufen Farben andere Assoziationen hervor als bei uns. In China steht die Farbe Weiß beispielsweise für Trauer. Verwenden Sie möglichst nicht mehr als vier Farben und wählen Sie solche, die miteinander harmonieren. Ausnahmen gibt es natürlich auch: Kinderkleidung oder Spielzeug.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Um in Suchmaschinen sichtbar zu sein, sollten Sie individuelle Texte für Ihre Produkte formulieren. Hersteller-Texte kommen im Web häufig vor und werden von Google schlechter bewertet. Darüber hinaus sollten Sie in Ihren Newslettern oder Bannern neben Ihrer Startseite auf Produktseiten verlinken - auf diese Weise entstehen mehr Deep Links.

Das darf nicht fehlen

Versorgen Sie Ihre Kunden mit Informationen rund um das Produkt: Beantworten Sie ihm umgehend seine Fragen, lassen Sie andere Kunden Ihre Ware bewerten und bieten Sie einen direkten Kontakt zu Ihnen an. Cross-Selling und Produktempfehlungen über integrierte Social Media-Buttons generieren im Idealfall weitere Verkäufe.