Startups, die noch in den Kinderschuhen stecken und junge Gründer, die das Wachstum ihrer Babys mit frischem Kapital unterfüttern können. Einmal mehr stellt etailment spannende Projekte vor, die mit cleveren Ideen oder einer gekonnten Positionierung nachhaltig im Bewusstsein bleiben könnten. Um Babys geht es dabei auch.


MiBaby: miBaby ist ein Portal, das Eltern beim Shopping rund um ihr Baby beistehen will. Das Portal bündelt Informationen, bietet Checklisten, Expertentipps, Testberichte, Preisvergleiche und Deals. Das Start-up aus München hat bereits im vergangenen Jahr mithilfe von Seedmatch eine  Finanzierungsrunde über die Bühne gebracht und sammelt derzeit bei Seedmatch wieder Geld, um die Europa-Offensive zu finanzieren. Teil des Konzepts sind auch gegenseitige Empfehlungen der Nutzer und ein Hebammenservice. Babys sind grad ja eh das Ding. Erst kürzlich ist SevenVentures, der Investment-Arm von ProSiebenSat.1, bei Baby Markt eingestiegen.



Scarosso: Als wir Scarosso im Sommer 2012 vorstellten, überzeugte das junges Modelabel vor allem mit attraktiven Preisen für in Italien handgefertigte, rahmengenähte Schuhe und einem Online-Konfigurator.  Inzwischen haben die Macher Marco Reiter und Moritz Offeney schon mehrfach Investoren überzeugt.  Nach Berlin Ventures, Martin Sinner (Idealo) und Michael Brehm (Rebate Networks) gab es nun eine wohl siebenstellige Finanzspritze von DN Capital, IBB Beteiligungsgsellschaft, Perikles Ventures und Business Angels.


Paymy: Geld überweisen zwischen Freunden per App. Das bietet Paymy nach einer einmaligen Registrierung der Bankdaten. Statt über Gebühren soll sich der Peer-to-Peer-Bezahldienst von Ralph Razisberger über Werbung finanzieren, die in der E-Mail-Bestätigung der Transaktion angezeigt wird.


Feedvisor: Das ist ja mal praktisch. Wer als Händler bei Amazon seinen Preis an das Wettbewerbsumfeld anpassen will, kommt schnell ins Schwitzen, wenn er reichlich Produkte anbietet.  Feedvisor erledigt das mit einem Algorithmus, der auch die Bewertung der Händler und Versandkosten bei der Preisfindung mit berücksichtigt. Internet Retailer

 

8select: Ein Regensburger Start-up, das Deutsche Startups ausführlich vorstellt, bietet Curated Shopping für Business-Kleidung an. Männer, die keine Lust zum Einkaufen haben, beantworten auf www.8select.de einfach zehn Fragen. Fachverkäufer stellen darauf hin ein Outfit zusammen, das der Kunde in einem virtuellen Showroom sehen kann, bevor er den "Bestellen"-Button klickt.


Möbelisten: Möbel-Einkauf ohne Zwischenhandel. Darauf setzt auch Möbelisten. Geschäftsführer Jamil Malik, der zuletzt bei Groupon tätig war, trommelt für Möbelisten bereits per TV- und Printwerbung und wird laut Möbelkultur von einem "bekannten Hamburger Investor" unterstützt. Das Start-up, dass von der Produktion der Möbel bis zum Verkauf die gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert, will vor allem mit Boxspringbetten punkten.