Bei Medien, Diensten und Netzwerken gehört es längst zum guten Ton. Der Social Login. Beispielsweise per Facebook-Account. Doch nur die wenigsten Händler nutzen eine derartige Integration, die die Registrierung und Anmeldung für Kunden einfacher macht. Dabei liegen die Vorteile für Nutzer und Webseitenbetreiber auf der Hand.  Allyve, Anbieter einer Software-as-a-Service-Lösung für Social-Media-Integration, nennt sechs Gründe, warum man sich einem Social Log-in nicht verweigern sollte.

Sicher. Es gibt Ausnahmen. Rocknshop nutzt beispielsweise die Option, dass man sich im Webshop mit seinem Facebook-Account einloggen kann. Dem Kunden nimmt das Aufwand ab. Zeitersparnis, die auch die Konversionsrate verbessern kann. Und: Der Einkauf wird persönlicher.

In einem Whitepaper schildert Allyve die Vorzüge und den Mechanismus.

Für Schnellleser: 6 Gründe für Social Logins auf Websites

1. Das Anlegen und Verwalten von Passwörtern belastet die Nutzer   
94 Prozent der Internetnutzer loggen sich täglich in ein bis fünf Nutzerkonten ein (Studie „Social Media Impact 2012“ von allyve). 80 Prozent verfügen auch über Konten, die sie nur einige Male im Monat nutzen. Das Handling von Passwörtern stellt für zwei Drittel der Internetnutzer (65 Prozent) eine Belastung im Alltag dar. 30 Prozent geben an, schon einmal wichtige Passwörter vergessen zu haben.

2. Nutzer sind aufgeschlossen gegenüber Social Log-ins   
Ein Drittel (30 Prozent) aller Befragten gibt an, dass das Passwort-Handling in den letzten Jahren schwieriger geworden ist. Unter den Social-Media-Nutzern würden 37 Prozent einen Social Log-in ziemlich sicher oder vielleicht nutzen, wenn er auf einer Website zur Verfügung stehen würde. Für Nicht-Social-Media-Nutzer bleibt die Nutzung von Social Log-ins zwar eine hypothetische Frage, aber auch hier zeigen sich 23 Prozent interessiert.

3. Social Daten fließen ins CRM   
In den sozialen Netzwerken geben Nutzer eine Vielzahl von Informationen über sich preis, updaten diese und fügen stets neue hinzu. Diese Daten können bei der Nutzung eines Social Log-ins an den Webseitenbetreiber fließen. Aus CRM wird Social CRM. Daten aus Social Media werden damit in die Kundenkommunikation und Kundenbindungsprozesse integriert.


4. Personalisierung der User-Experience auf Websites   
Webseitenbetreiber können Social-Media-Daten nutzen, um die Website auf verschiedene Weisen zu personalisieren und dem Nutzer passende Inhalte anzuzeigen. Zum Beispiel kann ein Onlineshop den eingeloggten Nutzer mit seinem Profilbild und Namen begrüßen. Je nach Wohnort des Nutzers können nahegelegene Filialen oder Aktionen am Standort anzeigt werden. Interessen aus den sozialen Netzwerken können in Produktempfehlungen umgesetzt werden oder Anzeigen auf der Seite relevanter machen.

5. Aus Shopping wird Social Commerce   
Die Integration eines Social Log-ins in einen Online-Shop vernetzt die Kunden untereinander und fördert deren aktive Beteiligung und Kommunikation. Meldet sich ein Onlineshopper über einen Social Log-in an, kann er zum Beispiel sehen, welche Produkte andere Kunden oder Freunde gekauft haben. Bewertungen können von der Website in soziale Netzwerke geteilt werden oder der Kunde holt sich direkt Rat von seinen Freunden ein. Der Einsatz von Social-Media-Funktionen im Online-Shopping steht noch ganz am Anfang.

6. Zielgerichtetes Social-Media-Marketing   
Die Daten, die durch den Social Log-in gewonnen werden, können nicht nur für die Optimierung der Website genutzt werden, sondern auch für zielgerichtetes Marketing direkt auf den Social-Media-Plattformen. Durch die Nutzung des Social Log-ins kennt der Webseitenbetreiber seine Besucher genauer und kann so sein Community-Management optimieren – von maßgeschneiderten Pinnwand-Posts bis hin zur Akquise von neuen Fans und Followern.