Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten investieren derzeit stark in ihre Internetpräsenz, was Kritik von Verlagshäusern und ein Prüfverfahren der EU zur Folge hat. Diese sehen den freien Wettbewerb am Onlinemarkt gefährdet, da ARD und ZDF die Rundfunkgebühren zur Finanzierung ihrer Onlineunternehmungen verwenden können.

Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten investieren derzeit stark in ihre Internetpräsenz, was Kritik von Verlagshäusern und ein Prüfverfahren der EU zur Folge hat. Diese sehen den freien Wettbewerb am Onlinemarkt gefährdet, da ARD und ZDF die Rundfunkgebühren zur Finanzierung ihrer Onlineunternehmungen verwenden können. Falls die Investitionsgrenze, die derzeit im Staatsvertrag festgeschrieben ist, fällt, rechnen Experten mit einer zusätzlichen Investitionssumme von mehreren Millionen Euro. Verlage, die ebenfalls schon lange im Internet präsent sind, fürchten nun, gegen die öffentlichen TV-Sender im Web keine Chance zu haben, wie die Zeitung "Die Welt" berichtet. (KC)