Alle steuerpflichtigen Unternehmen sind ab dem 01. Januar 2002 verpflichtet, dem Steuerprüfer Online-Zugriff auf die Unternehmensdaten zu gewähren.

Alle steuerpflichtigen Unternehmen sind ab dem 01. Januar 2002 verpflichtet, dem Steuerprüfer Online-Zugriff auf die Unternehmensdaten zu gewähren.

Das ist die Kernaussage eines vom Bundesfinanzministerium herausgegebenen Dokumentes mit dem Namen "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)". Das Papier ist der im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes vollzogenen Änderung der Abgabenordnung (AO) zuzuordnen. Das Ministerium strebt an, Steuerprüfungen effizienter zu machen und Steuerentlastungen einzuführen.

Damit müssen ab dem nächsten Jahr elektronisch archivierte Daten maschinell auszuwerten sein und strukturiert abgelegt werden. Dabei sind von den Unternehmen alle zur Auswertung notwendigen Informationen wie beispielsweise Dateistruktur, Datenfelder und interne sowie externe Verknüpfungen bereitzustellen. Das bedeutet, dass die reine Archivierung auf Mikrofilm in Zukunft nicht mehr ausreicht. Ebenso wenig erfüllt ein System, das auf Volltextsuche basiert, die Anforderungen. Stellen die Unternehmen ab Januar 2002 ihr System um, muss zwar die alte Hard- und Software nicht aufbewahrt werden. Es ist aber sicher zu stellen, dass die archivierten Daten über den gesamten Aufbewahrungszeitraum maschinell ausgewertet werden können.

Auch an die elektronische Abwicklung des Vorsteuerabzuges im Sinne des § 14 IV S.2 des Umsatzsteuergesetzes stellt die AO hohe Ansprüche: Hier muss die qualifizierte digitale Signatur mit Anbieter-Akkreditierung in Verbindung mit der Archivierung auf elektronischen, nicht-änderbaren Datenträgern eingesetzt werden. Überdies wird es notwendig sein, Zugriffsrechte neu zu definieren. Es zählt zur Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen, dafür zu sorgen, dass der Steuerprüfer nur auf für ihn relevante Daten Zugriff hat.

Probleme bei der Systemumstellung werden verstärkt bei der Archivierung auftreten. Daten und Dokumente müssen nach der neuen AO über einen Zeitraum von zehn Jahren verfügbar gehalten werden. Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass sie schnellstmöglich Archivsysteme einführen müssen, um den gestiegenen Anforderungen der AO gerecht zu werden. Gedanken in diesem Bereich hat sich die Cedar GmbH gemacht und bietet ihre Paketlösung Financial Archive an. Die Lösung soll die Anforderungen der geänderten AO schon vollständig erfüllen. Die Grundlage der Lösung ist ein festgelegtes Vorgehensmuster, zu dem vordefinierte Checklisten und ein vorkonfiguriertes Datenmodell gehören. Ein hoher Standardisierungsgrad soll den schnellen Einführungsprozess und Kostenersparnisse garantieren. Zudem sei von Vorteil, dass die Paketlösung für jedes Unternehmen individuell angepasst werden könne. Verwenden potenzielle Kunden bereits ein Archivierungssystem, so werde von Spezialisten geprüft, ob dieses mit den Anforderungen der neuen AO kompatibel sei. Anschließend erfolge eine Integration in Financial Archive. Abgerundet wird das Komplettangebot durch die Integration der Lösung in die bestehende IT-Architektur und das Training der Mitarbeiter.(AP)


FIRMENPROFIL:

Die Cedar GmbH & Co KG ist ein Tochterunternehmen der 1983 gegründeten britischen Cedar Group PLC mit weltweit 1.500 Mitarbeitern. Die deutsche Tochter hat sich auf Management Consulting und IT-Solutions spezialisiert. Das 100 Mitarbeiter starke Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München mit Niederlassungen in Frankfurt und Zürich. Ziel ist die Geschäftsprozessoptimierung großer Unternehmen.


KONTAKTE:

Cedar GmbH & Co KG
Christopher Mendoza
Baierbrunner Strasse 23
81379 München
Tel. 089-5529290
Fax 089-552929999
E-Mail: christopher.mendoza@cedar.com
Internet: www.cedar.com

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