In den 2.000 Schlecker-Filialen, die am 24. März schließen, wird die Ware nun mit Abschlägen bis zu 50 Prozent verkauft. Ein Sozialplan für die Mitarbeiter soll schon bald stehen.

Der Abverkauf bei den von der Schließung betroffenen Filialen ist laut Schlecker "gut angelaufen". Angesichts von 30 Prozent, bei ausgewählten Produkten sogar 50 Prozent, Rabatt verwundert dies kaum. Ausgenommen sind nur Artikel, die der Preisbindung unterliegen, wie Zigaretten und Zeitschriften.

Bundesweit werden 2.000 Filialen des insolventen Drogerieriesen geschlossen, letzter Öffnungstag ist der 24. März.

Sozialplan soll nächste Woche stehen

Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz betonte erneut, dass nicht alle Mitarbeiter der betroffenen Filialen entlassen würden und kündigte bis Anfang kommender Woche einen Sozialplan an.

Zusammen mit Betriebsräten und Gewerkschaften wird weiter um eine Transfergesellschaft gekämpft. Hierbei forderte der Insolvenzverwalter erneut Unterstützung von der Politik.