Der Sportartikelhersteller Adidas untersagt seinen Händlern künftig den Verkauf über Onlineplattformen wie Amazon oder Ebay. Das soll eine angemessene Warenpräsentation sicherstellen.

"Wir wollen sicherstellen, dass unsere Produkte über die Webseiten unserer Handelspartner oder unsere eigene Webseite verkauft wird", bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in Herzogenaurach einen entsprechenden Bericht des Brancheninformationsdienstes "Markt intern".

Für diese zugelassenen Verkaufsseiten gelten detaillierte Vorgaben. Nur dort werde die Ware angemessen präsentiert, erläuterte die Sprecherin.

Die neue Regelung für Adidas- wie Reebok-Produkte gilt europaweit spätestens ab dem Jahr 2013. Eine ähnliche Strategie hatte Adidas bereits beim stationären Handel umgesetzt und etwa den Vertrieb über Einzelhandelsketten eingestellt.

Seit April 2011 verkauft Adidas seine Produkte zudem nicht mehr in SB-Warenhäusern, die auch Lebensmittel anbieten.