Der US-Finanzinvestor Advent hat sein Übernahmeangebot an die Douglas-Aktionäre nun offiziell vorgelegt.

Die Anteilseigner haben bis zum 4. Dezember Zeit, ihre Aktien anzubieten, wie Advent am Mittwoch mitteilte. Die Frist könne bis voraussichtlich zum 21. Dezember verlängert werden.

Der Investor bietet wie bereits bekannt 38 Euro je Aktie, eine Erhöhung schloss er aus. Die Mitte Oktober angekündigte Übernahme erfolgt im Einvernehmen mit der Douglas-Gründerfamilie Kreke, die sich nach Vollzug der Übernahme indirekt mit 20 Prozent an der Bietergesellschaft beteiligen will.

Auch andere Großaktionäre wollen Anteile verkaufen. Damit hat Advent die Mehrheit des Grundkapitals sicher. Der Investor strebt aber mindestens 75 Prozent an. Dennoch spricht Konzernchef Hening Kreke von einer "Partnerschaft auf Augenhöhe" und hat angekündigt, auch nach der Mehrheitsübernahme seinen Handlungsspielraum behalten zu wollen.