Aldi Nord und Süd wollen mehr Markenprodukte in die Regale nehmen. Die Discounter reagieren damit auf die Angebotspolitik von Wettbewerbern wie Lidl, Edeka und Rewe.

Neben den Supermärkten stellt auch Erzrivale Lidl regelmäßig Markenartikel in den Mittelpunkt der wöchentlichen Werbezettel. Der Druck auf den Discountmarktführer Aldi wächst: So sollen die Umsätze in wichtigen Warengruppen seit einiger Zeit stagnieren, teilweise sogar sinken. Supermärkte konnten gegenüber dem Discount zuletzt Marktanteile zurückgewinnen.

Um das eigene Sortiment attraktiver zu machen, führen Aldi Nord und Aldi Süd derzeit intensive Gespräche mit namhaften Herstellern, wie die "Lebensmittel Zeitung" am Freitag berichtet.

Norden folgt Süden

Aldi Nord soll sich bei der Markenartikelstrategie an den Erfahrungen der Süd-Kollegen orientieren, die sich zuletzt besser im Markt schlugen. 

Während bei Aldi Nord Markenartikel bislang nur spärlich vertreten sind, arbeitet Aldi Süd schon lange mit Markenherstellern wie Ferrero, Danone, Mars und Wrigley zusammen und will deren Anteil jetzt offenbar noch einmal ausweiten.

Aldi Nord und Süd äußerten sich zunächst nicht zu den Medienberichten.