Die Eröffnung war chaotisch. Doch längst hat sich das Einkaufszentrum Alexa zum Berliner Kunden-Magneten entwickelt.

Etwa zwölf Millionen Kunden wurden in dem Center am Alexanderplatz im ersten Jahr registriert, teilt der portugiesische Betreiber Sonae Sierra mit. Geplant waren nach Unternehmensangaben rund neun Millionen Besuchern. 

Alexa bietet 180 Läden auf 56.000 Quadratmetern Fläche. Das Center habe den gesamten Alexanderplatz belebt, versichert der Geschäftsführer der deutschen Tochter von Sonae Sierra, Thomas Binder.

Eine Maklerfirma habe errechnet, dass die Besucherzahl an diesem traditionsreichen Berliner Platz mit bis zu 8.400 Passanten pro Stunde verdoppelt worden sei.

15 Verletzte bei der Eröffnung

Das Einkaufszentrum Alexa wurde am 12. September 2007 eröffnet. Dabei kam es zu einen gewaltigen Menschenandrang, aufgrund von Billigangeboten von Media Markt, der im Center eine Filiale betreibt. 15 Menschen wurden dabei verletzt.

„Die Sache geriet außer Kontrolle”, hat damals Alexa-Geschäftsführer Oliver Hanna zu Der Handel gesagt, jedoch darauf hingewiesen, dass außerhalb des Media Markts alles geordnet verlaufen sei.

Trotzdem hatte Alexa mit dem vorübergehenden Imageschaden zu kämpfen, zu dem auch die Kritik an der Architektur beigetragen hatte.

Derzeit baut Sonae Sierra unter anderem bei Weiterstadt (nahe Darmstadt) ein Einkaufszentrum, das „Loop” heißen und ebenfalls 56.000 Quadratmeter Verkaufsfläche haben soll.

Der Eröffnungstermin wurde aber von Frühjahr auf Herbst 2009 verschoben. Grund sind Probleme mit dem Grundwasser auf der Baustelle.