Der Onlinehändler legt fest, dass die über Amazon.de verkauften Produkte nicht teurer sein dürfen als etwa auf der Homepage des Verkäufers. Die Änderung tritt bald in Kraft.

Amazon schaltet ab April die Preise gleich: Händler müssen sich dann zur sogenannten Preisparität verpflichten. Das bedeutet, dass die auf amazon.de angegebenen Preise nicht höher sein dürfen als dasselbe Angebot auf einer anderen Verkaufsplattform. Ausgenommen davon bleiben nur die Angebote von Händlern in Ladengeschäften.

"Der Preis ist für Kunden eines der wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf", erläutert der Onlinehändler im Internet in der Rubrik "Verkaufen bei Amazon". "Kunden vertrauen auch darauf, dass die Preise und sonstigen Bedingungen bei amazon.de im Vergleich zu dem, was sie auf anderen Einkaufsplattformen finden, gleich gut oder besser sind."
 

Regelung gilt ab 31. März

Um Kunden auf die "bestmöglichen Kaufoptionen" zu bieten, werde der Internethändler daher ab dem 31. März von allen Verkäufern, die nach den Teilnahmebedingungen von Amazon verkaufen, Preisparität verlangen.

"Wir glauben, dass dies dem Erhalt des Vertrauens der Kunden in Amazon.de dient, was wiederum den Wert des Marktplatzes für Verkäufer erhöhen kann", teilt das Unternehmen weiter mit.

Obwohl die Teilnahmebedingungen die Änderungen bereits ab dem 31. März enthalten werden, haben Verkäufer demnach noch bis zum 1. Mai Zeit, die notwendigen Änderungen für die Preisparität einzuführen.

Provision draufgeschlagen

Einige Händler hatten in der Vergangenheit offenbar ihre Waren auf amazon.de zu einem höheren Preis angeboten als beispielsweise auf ihren eigenen Webshops – vermutlich auch, weil Amazon eine Provision für jeden vermittelten Kauf bekommt.