Während viele Hightech-Firmen vergeblich auf Schröders "Computer-Inder" warten, gelingt es der europäischen Internet-Branche zunehmend, Experten aus den USA anzulocken.

Während viele Hightech-Firmen vergeblich auf Schröders "Computer-Inder" warten, gelingt es der europäischen Internet-Branche zunehmend, Experten aus den USA anzulocken.

Mehr als 650 Studenten amerikanischer Universitäten haben auf dem ersten "Pan-European StartUp Summit" am MIT in Boston ihre Karrierechancen bei europäischen Internet-Unternehmen präsentiert bekommen, teilt das Start-Up meOme.de in Berlin mit. Sie hatte das Event gemeinsam mit dem European Club des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) organisiert.

Burckhardt Bonello, meOme-Mitgründer und Initiator des MIT-Forums, erklärt: "Der amerikanische Elite-Nachwuchs bringt topaktuelles Know-how in Sachen E-Business und Internet mit. Noch wichtiger: Viele haben bereits Erfahrungen in einem Start-Up gesammelt und kennen die Spielregeln der New Economy. Das ist hundertmal mehr Wert als bloße Programmier-Kenntnisse. Es ist an der Zeit, dass wir Europäer endlich den Amerikanern die Profis abwerben - und nicht umgekehrt wie bisher."

Neben meOme selbst haben 30 weitere bekannte Namen der deutschen und europäischen Online-Szene die Chance genutzt, Kontakt mit den "US-Indern" aufzunehmen. Auch renommierte Venture Capital-, Incubator- und Consulting-Gesellschaften wie 3i, McKinsey, Bertelsmann Valley oder IVC VentureLab waren beim meOme/MIT-Event um US-Mitarbeiter für sich und ihre Portfolio-Unternehmen in Europa zu werben.

Die Qualifikation der Studenten vom MIT und weiteren Top-Unis wie Harvard und Tufts, die zum meOme/MIT-Event kamen, liegt weit über dem hierzulande gewohnten Durchschnitt. Das wissen allerdings auch die US-Bewerber, weist Bonello auf die Gehaltsvorstellungen deutlich über dem europäischen Niveau hin. Das hat damit zu tun, dass Start-Up Know-how aus den USA als "Treibstoff für europäische Internet-Raketen" derzeit besonders gefragt ist und die Karrierechancen entsprechend hoch sind. Doch die europäische New Economy hat nach Bonellos Einschätzung beste Aussichten, US-Studenten zu gewinnen, die ursprünglich aus Europa kommen - viele der "Ausgewanderten" zieht es wieder in die Heimat zurück, in der sie die Chancen von Morgen wittern. Europa als Standort gewinnt zusehends an Attraktivität und Perspektive für die Internet-Zukunft.

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