Laut dem Sicherheitsunternehmen Internet Security Systems (ISS) wurden in den vergangenen drei Monaten mehr als 160,57 Mio. sicherheitsrelevanter Ereignisse registriert.

Laut dem Sicherheitsunternehmen Internet Security Systems (ISS) hat im ersten Quartal 2003 die Anzahl von sicherheitsrelevanten Vorfällen im Internet dramatisch zugenommen. Wie ISS in seinem Bericht "Internet Risk Impact Summary" für das ersten Quartal 2003 mitteilte, wurden in den vergangenen drei Monaten mehr als 160,57 Mio. sicherheitsrelevanter Ereignisse registriert.

Mehr als zehn Mal soviel wie im vorangegangenen Untersuchungszeitraum. Gleichzeitig identifizierte das Unternehmen 2.551 Angriffe über das Internet, eine Zunahme von 36,6% gegenüber dem letzten Quartal 2002. Der Bericht wurde von der X-Force, einer Forschungsabteilung des Unternehmens erstellt.

Die dramatische Zunahme in sicherheitsrelevanten Ereignissen ( z.B. Scanns von Unternehmensnetzwerken auf Schwachstellen) wurde vor allem durch das vermehrte Auftreten von Würmern und kombinierten Angriffen verursacht. "Die große Zunahme an sicherheitsrelevanten Ereignissen und Würmern kündigen ein herausforderndes Jahr für Sicherheitsexperten und IT-Administratoren an", erklärte Chris Rouland, Direktor der X-Force von ISS.

Im selben Zeitraum nahm das Unternehmen 606 neue Sicherheitslücken in seine Datenbank auf. Von diesen wurden 156 als hoch gefährlich, 341 mittel und 109 als wenig gefährlich eingestuft. Ein leichter Rückgang gegenüber den letzten drei Monaten im Jahr 2002 als 644 Sicherheitslücken gefunden wurden. Allerdings haben die Mitarbeiter der X-Force festgestellt, dass Hacker immer schneller ihre Exploits schreiben. So eine "Zero-Day-Attack" wurde unter anderem bei der WebDAV-Sicherheitslücke in Microsofts Internet Information Server festgestellt. (KC)


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