In Frankfurt am Main fand die erste Tagung für Anwender des "Hyparchiv-Systems" statt. Die "Hyparchiv"-User haben sich erst jüngst zusammengeschlossen, um ihre Interessen gegenüber dem Software-Produzenten GFT Technologies zu vertreten.

In Frankfurt am Main fand die erste Tagung für Anwender des "Hyparchiv-Systems" statt. Die "Hyparchiv"-User haben sich erst jüngst zusammengeschlossen, um ihre Interessen gegenüber dem Software-Produzenten GFT Technologies zu vertreten.

Wichtig sei dem Veranstalter vor allem die Unabhängigkeit vom Hersteller, betonte die Presseagentur des Anwendervorstandes. Hauptthemen der Tagung waren die Digitale Signatur und neue Archivanforderungen durch die anstehende Gesetzesnovellierung. Nach der neuen Rechtslage müssen alle Dokumente, die in einem IT-System erzeugt werden, auch digital archiviert werden. Die Aufbewahrung von Papieroriginalen entfalle somit, da das digitale Dokument grundsätzlich gleichgestellt sei, erklärte Rechtsanwältin Tanja Iron. Der Austausch unter den Anwendern brachte auch neue Ideen zu Web-Archiv-Lösungen. So zeigte sich die Schenker International Deutschland GmbH zufrieden mit ihrer Regelung, Dokumente im Outsourcing zentral archivieren zu lassen. Über das Intranet stünden diese dann weltweit allen Niederlassungen zur Recherche bereit, teilte Schenker-Prokurist Norbert Schulz mit.

Vertreter des "Hyparchiv"-Herstellers GFT zeigten sich laut Pressemitteilung beeindruckt von der Tagung. Sie könnten so wichtige Informationen und Anregungen zur Weiterentwicklung ihres Systems direkt von den Anwendern erhalten. Geplant seien für die nächste Generation des Archivsystems neben der serverseitigen Plattformunabhängigkeit dann auch Integrationen in DocMan WorkFlow, Uniplex DMS und Authentidate Digital Signature, informierte Uwe Hoffmeier, Bereichsleiter "Hyparchiv" bei GFT. (JR)

KONTAKT:

Hyparchiv-Anwendergruppe
Hans-Jürgen Groth
Tchibo Frisch-Röst-Kaffee GmbH
22297 Hamburg
Tel. 040-63872521
E-Mail: hjgroth11@yahoo.de