Noch vor wenigen Jahren standen sich in der Automobilindustrie öffentliche Internet-Marktplätze und unternehmensindividuelle Portale als gleichwertige Lösungen gegenüber. Mittlerweile setzt sich jedoch die Erkenntnis durch, dass die Nutzung eines elektronischen Marktplatzes wie SupplyOn gegenüber individuellen Portal-Lösungen eine Reihe von Vorteilen aufweist.

Noch vor wenigen Jahren standen sich in der Automobilindustrie öffentliche Internet-Marktplätze und unternehmensindividuelle Portale als gleichwertige Lösungen gegenüber. Mittlerweile setzt sich jedoch mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die Nutzung eines elektronischen Marktplatzes wie SupplyOn gegenüber individuellen Portal-Lösungen eine Reihe von Vorteilen aufweist - nicht zuletzt den zentralen Vorteil wesentlich geringerer Gesamtkosten. Damit ein Unternehmen diese Vorteile wirklich ausspielen kann, müssen zahlreiche Prozesse optimal aufgesetzt werden. SupplyOn unterstützt seine Kunden hierbei mit einem umfassenden Service-Konzept, das auch als eine eindrucksvolle Sammlung von Best Practices aus der Automobilindustrie betrachtet werden kann. Das fünfstufige Service-Konzept von SupplyOn setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen, die ineinander greifen und den gesamten Prozess vom Rollout bis hin zum Betrieb abdecken:

1. Consulting und Anbindung an hausinterne Systeme
2. Lieferantenanbindung
3. Schulung, Customer Support und Dokumentation
4. Hosting und Betrieb der SupplyOn-Applikationen
5. Weiterentwicklung und Release Management

Der erste Schritt umfasst eine detaillierte Analyse der Ausgangssituation beim Kunden, die sowohl die Geschäfts- als auch die IT-Prozesse berücksichtigt. Diese Arbeit wird in Workshops geleistet. Bei dieser Analyse wird festgestellt, welches System für den Kunden geeignet ist. Anschließend wird der Soll-Prozess basierend auf der neuen Lösung definiert und aufgesetzt. Schließlich folgt die Freischaltung des Systems. In dieser ersten Phase liegt ein Schwerpunkt auch auf der Planung, Durchführung und Implementierung der Integration der Backend-Systeme des Kunden, ohne die eine reibungslose Kommunikation zwischen den Inhouse-Prozessen und dem Marktplatz nicht sichergestellt werden kann. Der Kunde erhält in dieser Phase Unterstützung beim Aufbau einer internen Projekt-Organisation, deren Ziel es ist, Geschäftsprozesse elektronisch abzuwickeln. Der Aufbau dieser Organisation und die konkrete Durchführung der einzelnen Umsetzungsschritte folgt Erfahrungssätzen aus zahlreichen Kundenprojekten. Die Vorteile: ein schneller Rollout, weniger Fehler und geringere Kosten.

Das zweite Modul des Service-Konzepts von SupplyOn deckt den komplexen Bereich der Lieferantenanbindung ab. Gerade hier helfen standardisierte Dokumente (Handbücher, Lieferantenverträge etc.) und Abläufe dem Kunden dabei, den Implementierungsaufwand gering zu halten und schnell produktiv zu werden. SupplyOn unterstützt das Unternehmen beim Abgleich neuer und bestehender Lieferanten, beim Anlegen neuer Lieferanten, beim Einrichten der Lieferanten-Kunden-Verbindung und bei der Verfolgung des Anbindungsstatus' mit Hilfe eines speziellen Tracking-Tools. Auf diese Weise sind die Lieferanten in kürzester Zeit in der Lage, das Portfolio von SupplyOn zu nutzen. Außerdem steht dem Unternehmen über die bei SupplyOn registrierten Lieferanten ein qualifiziertes erweitertes Lieferantennetzwerk zur Verfügung. Gerade bei der Lieferantenanbindung kommen die Erfahrungen und Ressourcen von SupplyOn zum Tragen. Denn für die Produktivität der neuen Prozesse ist entscheidend, dass sie von den Lieferanten angenommen werden – und diese Akzeptanz wiederum lässt sich durch bereits vielfach erprobte Abläufe deutlich erhöhen.

Jede technische Lösung ist nur so gut wie ihre Anwender. Das gilt auch für einen Internet-Marktplatz zur Lieferantenkommunikation. Aus diesem Grund nehmen Schulung und Support der Anwender im Service-Konzept von SupplyOn eine wichtige Rolle ein. In Vor-Ort- oder web-basierten Schulungssequenzen erlernen Trainingsteilnehmer - seien es Vertreter der einkaufenden Unternehmens oder der Lieferanten - die Bedienung der Marktplatz-Lösungen. Die Eigeninitiative des Anwenders wird dabei durch E-Learning-Elemente unterstützt. Eine detaillierte Dokumentation als Benutzerhandbuch und E-Tutorial bietet zusätzliche Hilfe. Für individuelle Nachfragen technischer oder produktspezifischer Natur steht eine Anwender-Hotline in fünf Sprachen 24 Stunden sieben Tage in der Woche zur Verfügung. Eine Kundenbefragung im letzten Jahr hat gezeigt, dass die Zufriedenheit der SupplyOn-Anwender beim Support sehr hoch ist: 87 Prozent der befragten Anwender sind mit den Antwortzeiten und der Qualität der Antworten zufrieden bzw. sehr zufrieden.

Ein zentraler Bestandteil der SupplyOn-Dienstleistungen ist das Hosting und der Betrieb der SupplyOn-Applikationen Sourcing, WebEDI, VMI, Dokumentenmanagement etc. Sämtliche Software-Infrastrukturen werden von einem externen Anbieter gehostet und betrieben, der über langjährige Erfahrung mit Systemen verfügt, die extrem hohe Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen müssen. Über entsprechende Service Level Agreements ist für die Kunden von SupplyOn sichergestellt, dass das System hoch verfügbar, sicher und skalierbar ist. Im Zusammenhang mit dem Betrieb spielt auch die kontinuierliche Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Diese stellt SupplyOn durch eine innovative Zertifizierung des gesamten Unternehmens und seiner Leistungen nach BS (British Standard) 7799 sicher. SupplyOn ist damit Vorreiter eines Sicherheitskonzeptes, das stark im Kommen ist.

Das fünfte Service-Modul von SupplyOn schließlich umfasst die Weiterentwicklung und das Release-Management der Marktplatz-Applikationen sowie die Implementierung von Service-Packs und neuen Versionen. Auf diese Weise werden die Anwendungen kontinuierlich den aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst, ohne dass der Kunde in seinem Unternehmen kostspielige und personalintensive Applikationspflege betreiben muss. Dies stellt für den Kunden eine optimale Methode dar, Innovation, Effizienz und Kosten im Gleichgewicht zu halten, mit dem rasanten Tempo der Branchenentwicklung Schritt zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben.

In der Automobilindustrie zeigt sich mehr und mehr, dass Internet-Marktplätze wie SupplyOn, die als neutrale Plattform von einer Vielzahl von Unternehmen genutzt werden können, gegenüber unternehmenseigenen Internet-Portalen zur Lieferantenanbindung entscheidende Kostenvorteile bieten. Berechnungen haben ergeben, dass sich die Kosten für ein Unternehmensportal, das dem funktionalen Umfang von SupplyOn entspricht und mit dem einige hundert Lieferanten angebunden werden sollen, auf rund neun Millionen Euro belaufen. Entscheidet sich ein Unternehmen für SupplyOn, kann es hier bis zu 80 Prozent der Kosten sparen.

Dr. Alexander Pschera (Journalist).