Der D21-Jahreskongress hat sich mit den neuen Möglichkeiten der elektronischen Partizipation, den Chancen und Risiken des „Mitmach-Netzes“ sowie dem Beitrag von Politik und Wirtschaft zur aktiven Weichenstellung der Zukunft unserer Informationsgesellschaft auseinandergesetzt.

Der D21-Jahreskongress hat sich mit den neuen Möglichkeiten der elektronischen Partizipation, den Chancen und Risiken des „Mitmach-Netzes“ sowie dem Beitrag von Politik und Wirtschaft zur aktiven Weichenstellung der Zukunft unserer Informationsgesellschaft auseinandergesetzt.

Dabei wurden in hochkarätig besetzten Foren die Entwicklungen des Internet und die daraus resultierende Chancen und Herausforderungen der E-Partizipation in den Bereichen Bildung, Integration, Gesundheit, E-Government und Breitband diskutiert.

"Ich freue mich gerade als Beirat der Initiative D21, dass der Jahreskongress zur Gestaltung der E-Society beitragen will. Dabei ist es mir wichtig, E-Society nicht als digitale Kopie der Gesellschaft verstanden zu wissen. Keine Videokonferenz wird zwei Menschen so nahe bringen wie ein freundschaftlicher Händedruck. Aber lassen Sie uns daran arbeiten, das Leben der Menschen durch elektronische Medien zu bereichern und zu erleichtern“, so der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt.

Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21, stimmte zu: „Die Bedürfnisse der Gesellschaft dürfen nicht unberücksichtigt gelassen werden. Die Initiative D21 ist eine Plattform, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sicht kennt, reflektiert und Lösungsansätze bietet. Jede dieser Positionen muss gemäß ihrer Bedürfnisse ausreichend Berücksichtigung finden. Wir sind dafür der richtige Partner, denn nur eine gemeinschaftliche Vorgehensweise von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verspricht eine erfolgreiche Lösung für den IT-Standort Deutschland."

Neben den Chancen wurden auch die Herausforderungen der Informationsgesellschaft thematisiert: „’Mitmach-Internet’ ist ein faszinierender Begriff. Aber was machen wir mit denen, die nicht mitmachen wollen – oder nicht mitmachen können? Oder mit denen, die nicht mitmachen sollen und es trotzdem tun? Ohne Antworten auf diese Fragen wird Web 2.0 eine reine Marketingfloskel bleiben“, so Tim Cole in seiner Keynote.