Für ein gutes Auto ist vielen Händlern kein Weg zu weit. Der Zukauf lohnt sich, um bestimmte Kundenwünsche zu erfüllen oder sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Für ein gutes Auto sind viele Händler bereit, einen weiten Weg zurückzulegen: Rund sieben von zehn fahren für den Zukauf bis zu 500 Kilometer. Jeder Zehnte nimmt für ein gutes Angebot sogar eine Fahrt ins Ausland auf sich, wie eine aktuelle Umfrage unter den bei der Onlinehandelsplattform mobile.de registrierten Autohändlern ergab.

Ein Zukauf lohnt sich demnach immer, um bestimmte Kundenwünsche zu erfüllen oder einen vielfältigen Fahrzeugbestand zu haben, mit dem sich Händler vom Wettbewerb absetzen können. Deshalb spiele die Entfernung beim Einkauf oft nur eine untergeordnete Rolle – wenn das Angebot stimmt.

Mehr als 44 Prozent der bei mobile.de registrierten Händler fahren für den Zukauf bis zu 200 Kilometer. Für mehr als zwei Drittel der Befragten enden die Suche und der Kauf erst im Umkreis von bis zu 500 Kilometern.

Immerhin noch mehr als 17 Prozent gaben an, dass sie eine Strecke von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen – also 1.000 Kilometer und mehr – zurücklegen würden, um einen Erfolg versprechenden Zukauf zu tätigen. Jeder zehnte Händler hat bei der Suche für den Zukauf sogar die Angebote im Ausland im Blick.

Autohändler sind mobiler geworden

Der Umfrage zufolge legen Händler heute größere Distanzen für einen Einkauf zurück als in den vergangenen Jahren: Jeder Vierte vergrößerte den Radius, in dem die Suche für den passenden Zukauf stattfindet. Als Grund für die weiteren Wege nennen vier von zehn Händler das bessere Preisangebot in anderen Regionen.

Fast die gleiche Anzahl der Befragten gab an, dass sich dank Internet-Fahrzeugbörsen die Markttransparenz erhöht hat und sie so gezielter nach Zukaufangeboten suchen können. Die zielgenaue Suche bedeute eine erhebliche Zeitersparnis.

"Im Händlerbereich von mobile.de kann schnell und einfach das passende Fahrzeug für den Einkauf gefunden werden", wirbt Malte Krüger, seit April dieses Jahres Geschäftsführer der mobile.international GmbH.

"Künftig wollen wir die Fahrzeugsuche noch flexibler gestalten und stärker auf die unterschiedlichen Anforderungen der Händler eingehen. Dafür optimieren wir unser Angebot stetig und bauen unsere Services weiter aus."

Über mobile.de

Die mobile.international GmbH, zu der mobile.de gehört, betreibt Onlinemarktplätze in neun Sprachen für den An- und Verkauf von Fahrzeugen. Das Tochterunternehmen der eBay International AG wurde 1996 gegründet und hat heute laut „CAR-Institut“ mit 1,4 Millionen Fahrzeugen das größte Pkw-, Nutzfahrzeug- und Motorradangebot in Deutschland. Neben Deutschland betreibt die mobile.international weitere Marktplätze in Italien, Frankreich, Polen und Rumänien. Das Unternehmen hat seinen Sitz bei der Mutter eBay in Dreilinden/Berlin und beschäftigt 140 Mitarbeiter.