Im Jahr 2009 wurden Fahrzeugverkäufe im Wert von gut 29 Milliarden Euro über den Onlinehändler mobile.de abgewickelt. Vier von zehn Gebrauchtwagen verkaufen die Händler inzwischen über das Portal. 

Die Abwrackprämie hat dem Gebrauchtwagenmarkt offenbar nicht sonderlich geschadet: Im Jahr 2009 wurden über das Internetportal mobile.de insgesamt Fahrzeuge im Wert von 29,2 Milliarden Euro verkauft – 2,4 Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor. Das entspricht einem Wachstum von neun Prozent, meldet der Internet-Fahrzeugmarktbetreiber.

Demnach konnten die gut 35.000 registrierten Pkw-Händler 39 Prozent ihrer Gebrauchtwagenverkäufe über das Portal abwickeln. Auch der Verkauf von Neuwagen über das Internet gewinnt offenbar an Bedeutung: Bereits heute verkauften Händler, die Neuwagen bei mobile.de inserieren, 26 Prozent ihrer Neuwagen über das Portal.

Neuwagen online ordern

"Das Gebrauchtwagengeschäft dominiert klar den Internet-Fahrzeughandel.
Allerdings wird bei Autokäufern in den kommenden Jahren die Bereitschaft steigen,
auch den Neuwagenkauf online abzuwickeln", ist Martin Tschopp,
Geschäftsführer der mobile.de-Mutter mobile.international GmbH, überzeugt.

Laut der von mobile.de in Auftrag gegebenen GfK-Studie gingen 25 Prozent der
Fahrzeuge an ausländische Käufer – davon 29 Prozent nach Polen, 14 Prozent
nach Russland, 11 Prozent nach Rumänien und je 6 Prozent nach Frankreich
und Tschechien.

Private und gewerbliche Verkäufer aktiv

Das Internetportal mobile.de wurde 1996 gegründet und ist mit rund 61 Millionen Besuchen pro Monat eigenen Angaben zufolge der meistbesuchte Fahrzeugmarkt in Deutschland. Zu den Nutzern gehören sowohl Privatkunden als auch mehr als 35.000 registrierte Fahrzeughändler.

Der Fahrzeugmarkt ist in neun Sprachen verfasst und gehört zur mobile.international GmbH, die neben dem deutschen Portal auch Marktplätze in Italien, Frankreich, Polen und Rumänien betreibt. Das Unternehmen beschäftigt 140 Mitarbeiter am Standort Dreilinden/Berlin und ist ein Tochterunternehmen der eBay International AG.

wim.