In der Automobilbranche und insbesondere in der Zuliefererindustrie stehen Sparpakete auf der Tagesordnung. Zur Optimierung der Wertschöpfung und Steigerung des Shareholder Value hat Accenture den "IT-Health Check" entwickelt, eine Art TÜV für die Systemlandschaft.

Wenn die Konjunktur schlecht läuft, fangen Firmen an zu sparen, wo es nur geht. Das Marketingbudget schrumpft, Investitionen werden zurückgestellt und Mitarbeiter entlassen, um dem akuten Kostendruck kurzfristig zu begegnen. Gerade in der Automobilbranche und insbesondere in der Zuliefererindustrie, die zusätzlich von hohem Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck geprägt ist, stehen Sparpakete heute auf der Tagesordnung. Für den, der dabei die langfristigen Unternehmensziele aus dem Auge verliert, folgt allerdings schnell ein böses Erwachen. Empirische Studien zeigen, dass zwei Drittel aller Unternehmen, die nur an der Ausgabenschraube drehen, in bis zu fünf Folgejahren kein Gewinnwachstum erzielen.

Zur Optimierung der Wertschöpfung und Steigerung des Shareholder Value hat Accenture den "IT-Health Check" entwickelt, eine Art TÜV für die Systemlandschaft. Die Methoden und Werkzeuge des IT-Health Check sollen es erlauben, in wenigen Wochen die Potenziale von Automobilzulieferern systematisch zu identifizieren, mit denen des Wettbewerbs zu vergleichen, sie hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Relation zu bewerten und angemessen umzusetzen.

In einem ersten Schritt entsteht auf der Basis vorbereitender Fragebögen und eines eintägigen Workshops eine Übersicht über den Status der aktuellen IT-Situation beim Zulieferer. Dazu gehören die Analyse von Kostenstruktur, Einsparpotenzialen und Integrationsniveau der Anwendungen sowie Wettbewerbsvergleiche, Risikoevaluation und Kosten-Nutzen-Bewertung des aktuellen IT-Portfolios. Ebenfalss überprüft werden empfohlene Lösungsansätze zur Optimierung. Auf dieser Grundlage soll dann über die zukünftige IT-Strategie entschieden werden.

Im zweiten Schritt gilt es, die Effizienz der bestehenden IT-Systeme und -Aktivitäten zu steigern: Systemwartung und -services zu zentralisieren oder zu outsourcen, parallele IT-Projekte zu synchronisieren und das Projektmanagement zu optimieren. Im dritten Schritt geht es schließlich um die Erweiterung der IT-Systeme, um strategische und innovative Funktionalitäten wie E-Procurement-, E-Supply-Chain-Management- oder E-Customer-Relationship-Management-Anwendungen.

"Auf der Basis des IT-Health Checks können Zulieferer ihre IT-Ausgaben um bis zu 10% senken und die Mittel für strategische Investitionen um bis zu 30% steigern", verspricht Norbert Kettner, Accenture-Partner und Experte für die Automobilzuliefererindustrie. Eine funktionierende und netzwerkfähige IT-Architektur in einer Automobilindustrie, die immer stärker von E-Commerce-Technologien geprägt ist, sei zur grundlegenden Existenzvoraussetzung geworden. Immer komplexere Produkte und Leistungen müssten immer schneller, qualitativ hochwertiger, gleichzeitig effizienter sowie kostengünstiger entwickelt und realisiert werden.

"Die neuen Aufgaben als Technologieführer und Systemlieferanten verlangen von den Zulieferern neue Kompetenzen in den Bereichen Netzwerk-, Projekt- und Integrationsmanagement, die Konzentration auf Kernkompetenzen und die weitere Intensivierung der Kooperationen mit Herstellern und Entwicklungspartnern", so Kettner weiter. Dies sei nur noch mit Hilfe effizient arbeitender, neuer Technologien zu bewältigen. Doch Kettner ist zuversichtlich: "Es gibt Möglichkeiten, die nötigen Systeme zu bezahlbaren Preisen zum Laufen zu bringen."

Weitere Informationen zum IT-Health-Check können hier abgerufen werden. (ST)


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