Vorab: Während Webshopbetreiber Konsumenten internetspezifische Zahlarten anbieten, dominiert im Geschäftskundenbereich die Zahlung auf Rechnung.

Geschäftskunden zahlen auch online am liebsten klassisch: Im so genannten Business-to-Businessgeschäft (B2B) dominieren Zahlwege wie Rechnung, Lastschrift, Vorkasse und Kreditkarte. Die bei Konsumenten beliebten internetspezifischen Verfahren wie PayPal, Sofortüberweisung oder Amazon Payments finden im B2B-Commerce noch seltener Einsatz, zeigt der B2B E-Commerce Konjunkturindex, eine Initiative des Shopsoftware-Anbieters IntelliShop in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln am Institut für Handelsforschung (IFH).

Demnach bieten die befragten B2B-Händler ihren Kunden in Deutschland im Durchschnitt vier Zahlungsmethoden an, international hingegen nur durchschnittlich 2,5 Verfahren. Bei gut neun von zehn befragten Onlinehändlern können Geschäftskunden hier zu Lande per Rechnung bezahlen, bei rund zwei von drei Händlern per Vorkasse. Bei knapp jedem zweiten Onlinehändler können Geschäftskunden per Lastschrift zahlen, bei fast ebenso vielen per Kreditkarte. Barzahlung bei Abholung und PayPal bieten jeweils 44,4 Prozent der Befragten an.

Quelle: B2B-Index / Intellishop / IFH
Quelle: B2B-Index / Intellishop / IFH
In dem inzwischen elften Berichtsband des zweimonatlich erscheinenden Index sinken die Gesamtumsätze für den Befragungszeitraum Mai und Juni 2015. Mit 87,5 Prozent beurteilt aber die deutliche Mehrheit der Unternehmen die aktuelle Umsatzsituation neutral oder positiv.
Demnach ist der Onlinehandel weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber im B2B-Segment. 62,5 Prozent der Panel-Teilnehmer rechnen mit einem weiteren E-Commerce-Wachstum in ihrem Unternehmen.

Den vollständigen Berichtsband zum kostenlosen Download und alle Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex sowie den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist finden Sie hier.