Auch wenn sich das Internet-Geschäft im B2B-Bereich nicht so verbreitete wie erwartet, geht das amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner von positiven Perspektiven aus.

Auch wenn sich das Internet-Geschäft im B2B-Bereich nicht so verbreitete wie erwartet, geht das amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner von positiven Perspektiven aus.

Im Jahre 2000 sollen in Europa die Internet-Transaktions-Umsätze zwischen Unternehmen (Business-to-Business = B2B) 81 Mrd. Euro betragen haben, berichtet Gartner. Das wären 0,3% aller im B2B-Bereich getätigten Umsätze. Auch wenn gegenüber 1999 im letzten Jahr die Steigerungsrate 294% betragen habe, hätten sich viele Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt.

Die Zurückhaltung von Risikokapital-Gebern hätte das Fortentwickeln von Projekten gehemmt, ein euphorischer Optimismus bei Marktplätzen unrealistische Erwartungen erzeugt und der Übergang zu E-Commerce vollziehe sich langsamer als erwartet, meint Evelyn Cronin, Research-Direktorin bei Gartner.

Für 2001 erwartet Gartner bei B2B-E-Commerce einen Umsatz von 209 Mrd. Euro, bis 2005 1,94 Billionen Euro. Das würde 6% der gesamten europäischen B2B-Transaktionen bedeuten.

Die Gartner-Analysten bezeichneten die elektronischen Marktplätze als ein typisches Beispiel für ein Überangebot. Nur ein kleiner Teil der europäischen Firmen würden das Internet als einen funktionierenden Verkaufskanal nutzen, noch weniger als Einkaufsplattform. Gartner erwartet nicht vor dem Jahre 2003, dass Marktplätze wesentliche Impulse auf den Internet-Handel setzen.

Dennoch ist Gartner von den Vorteilen des E-Business überzeugt. Die Unternehmen müssten die Goldrausch-Mentalität vergessen, die im Business-to-Consumer-Segment herrschten. (RS)


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