Vorab: Viele Firmenkunden-Versender haben Nachholbedarf bei der Einbindung von Händlern und Außendienstlern in die eigene E-Commerce Strategie, wie der aktuelle B2B E-Commerce Konjunkturindex zeigt.

Im Geschäftskundenbereich bleiben die Onlinehändler optimistisch: Zwei von drei Unternehmen bewerten ihre E-Commerce-Umsätze im März und April dieses Jahres positiv bis sehr positiv, zeigt der B2B E-Commerce Konjunkturindex, eine Initiative des Shopsoftware-Anbieters IntelliShop in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln am IFH Institut für Handelsforschung. Mit 83,3 Prozent rechnet die große Mehrzahl der Befragten zudem in den kommenden zwölf Monaten mit einem weiteren Wachstum.

Der Index für die E-Commerce-Umsätze steigt demnach im Vergleich zu den beiden Vormonaten Januar und Februar auf 163,9 Punkte und erreicht damit einen Höchststand seit Beginn der Erhebung. Nach wie vor liege er damit deutlich über dem Index für die Gesamtumsätze online und stationär, der ebenfalls deutlich auf 155,5 Punkte gestiegen ist.

"Die Ergebnisse der aktuellen Zusatzfrage zeigen überraschend deutlich, dass es immer noch einen hohen Nachholbedarf bei der Einbindung von Händlern und dem Außendienst in die E-Commerce Strategie der befragten B2B Unternehmen gibt", heißt es. So nutzten derzeit erst knapp 17 Prozent der Befragten die Anbindung von Geräten wie Tablet-PCs an die E-Commerce Plattform, um den eigenen Außendienst zu stärken und Angebots- und Bestellprozesse zu optimieren.

Erwartungsgemäß vielfältig zeigten sich dagegen die Einsatzmöglichkeiten von E-Commerce Lösungen im B2B: Das Spektrum reicht der Studie zufolge vom digitalen Katalog mit und ohne Bestellmöglichkeit über Onlineshops für weiterführende Geschäfte nach dem Kauf (After-Sales) etwa mit Zubehör und Verbrauchsmaterialien bis hin zum Onlinevertrieb des gesamten Sortiments.

Der vollständige Berichtsband zum kostenlosen Download und weitere Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex und den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist finden Sie hier.