Das gibt’s ja auch noch: Menschen, die keine Kreditkarte haben, die ungern vom Konto überweisen, die PayPal nach dem Datenhack bei eBay nicht mehr trauen oder die einfach gerne mit Bargeld bezahlen. Möglichst auch online. Jene Klientel umwirbt seit einem Jahr „Barzahlen“ – und das immer erfolgreicher. Auch die Zusammenarbeit mit dem Handel wird ausgebaut.

Das System ist simpel: Beim Checkout wählt der Kunde „Barzahlen“ und bekommt nach Abschluss der Bestellung einen Zahlschein. Mit dem Ausdruck (passt auch als Zahlcode per SMS aufs Handy) geht es dann zu einem Einzelhandelspartner von Barzahlen. An der Kasse wird der Zahlschein gescannt, der Kunde zahlt seinen Online-Einkauf in bar, das System meldet die Zahlung an den Onlineshop und die Ware macht sich auf den Weg.
Praktisch: Bezahlt werden kann bei allen Händlern die Teil des Netzwerks sind. Die dürften sich von der Mühe unter anderem mehr Laufkundschaft erhoffen.

Das System eignet sich natürlich insbesondere für Ketten mit einer bundesweiten Verbreitung.

So gibt es Barzahlen deutschlandweit derzeit  bei den dm-Drogeriemärkten, bei Real und in den Filialen von Mobilcom-Debitel. Zudem bieten inzwischen rund 500 Online-Shops (u.a. Schiesser, Netzoptiker, Expert Technomarkt, Hitmeister) dieses Zahlverfahren an.

Im Juni soll nun ein weiterer großer Einzelhandelspartner an das Netzwerk andocken, im Juli ein großer Onlinehändler. Erst kürzlich hat der Apotheken-Versandhandelsspezialist Mauve Barzahlen integriert.