Auf der zweiten Sitzung des Internetbeirats der Bayerischen Staatsregierung, die am 18. Juli 2000 unter der Leitung von Staatsminister Erwin Huber und dem Verleger Hubert Burda stattfand, diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über Themen aus der Welt des Internets.

Auf der zweiten Sitzung des Internetbeirats der Bayerischen Staatsregierung, die am 18. Juli 2000 unter der Leitung von Staatsminister Erwin Huber und dem Verleger Hubert Burda stattfand, diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über Themen aus der Welt des Internets.

Die Ergebnisse der Sitzung werden als Empfehlungen ins Landeskabinett einfließen. Mit dabei war Patrick Gruban, Mitbegründer von Cassiopeia und dort verantwortlich für den Bereich Community Management, der als Vorsitzender des "Fördervereins Internet-Wirtschaft München e.V." (FIWM) die Interessen junger Internet-Unternehmen vertritt.

Der Internetbeirat wurde im Mai 2000 auf Initiative von Ministerpräsident Edmund Stoiber und Hubert Burda gegründet. Ziel ist es, den Standort Bayern für die New Economy attraktiver zu gestalten. Hierzu wurden bei der ersten Sitzung drei Arbeitskreise zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Branding des Standorts und Entbürokratisierung ins Leben gerufen.

Auf der Sitzung am 18. Juli wurden die ersten Ergebnisse vorgestellt. Für den Arbeitskreis Standort/Branding, der sich mit dem Aufbau eines internationalen Markenzeichens für den Hightech-Standort Bayern befasst, zeigten Patrick Gruban von Cassiopeia und Sebastian Schnitzenbaumer von Stack Overflow Richtungen für eine Marketingstrategie auf.

Patrick Gruban stellte dabei die zusammen mit der Firma Cyberlab gegründeten Initiative "NameIt" vor, über die ein Name für den Hightech-Standort Bayern gefunden werden soll. Branchenmitglieder haben unter www.nameit.cyberlab.de die Möglichkeit, einen Namen für die Region sowie für eine dazugehörige Website vorzuschlagen und darüber abzustimmen. "Bayern wird das Internet-Zentrum Europas - mit einem eigenen Namen. So wie es in den vergangenen 20 Jahren Silicon Valley war, wird der bayerische Standort in Zukunft als Synonym für die Internet- und Hightech-Metropole nicht nur in Europa, sondern weltweit stehen," kommentiert Patrick Gruban den geplanten Aufbau des Standorts Bayern zu einem internationalen Markenzeichen.

Als Vorsitzender des FIWM setzt sich Patrick Gruban vor allem für die Förderung von Existenzgründungen in der Region ein und will ansässigen Unternehmen die Rekrutierung von Personal erleichtern. "Bayern verfügt schon heute über eine erfolgreiche Softwareindustrie, Medienunternehmen, verschiedene Aus- und Fortbildungsinitiativen und nicht zuletzt über eine gewachsenen Internetkultur, die in Deutschland ihres Gleichen sucht." Seine Rolle als Mitglied des Internetbeirats sieht Patrick Gruban vor allem darin, den Kontakt zur Basis der Internet-Branche herzustellen und so neue Ideen einzubringen. (RS)


FIRMENPROFIL:

Die Cassiopeia AG mit Sitz in Unterhaching bei München ist nach eigenen Angaben der marktführende Anbieter von Standardsoftware für Communities in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Consumer. Darüber hinaus bietet das Unternehmen einen Full-Service rund um das Thema Communities, wie beispielsweise inhaltliche Konzeption, redaktionelle Community-Betreuung, technische Projektleitung und Vermarktung von Communities. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf komplexen, hoch integrierten Communities die plattformunabhängig einsetzbar sind. Die Cassiopeia-Produkte werden derzeit in Europa und USA direkt von Cassiopeia und indirekt von Cassiopeia-Partnern vertrieben. Unter Communities versteht Cassiopeia Gemeinschaften in Inter-, Extra- oder Internet, die auf die individuellen Bedürfnisse einer Interessensgemeinde zugeschnitten sind.
Gegründet wurde die ehemals Cassiopeia GmbH 1996. Seit der Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft im November 1999 leitet Georg Wiedemann (35) als Vorstandsvorsitzender das Unternehmen. Derzeit (Stand Juli 2000) beschäftigt das Unternehmen 75 Mitarbeiter.


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