Beate Uhse hat die schlechten Jahre hinter sich. Das Unternehmen begründet das mit der erfolgreichen Sortimentsumstellung und der Ausrichtung auf neue Zielgruppen.

Der Erotik-Konzern Beate Uhse sieht nach vielen schlechten Jahren für das Unternehmen die Trendwende gekommen. Die Umstellung des Sortiments auf Wäsche und Sex-Spielzeug habe die Vertriebskanäle für neue Zielgruppen geöffnet, heißt es in einem am Donnerstag am Firmensitz in Flensburg verbreiteten Zwischenbericht des Unternehmens. Mehr als 50 Prozent der Kunden seien Frauen, mit steigender Tendenz.

Der Konzern habe seine Ertragskraft gegenüber dem Vorjahr in allen Bereichen deutlich gesteigert. Für die ersten neun Monate weist der Konzern noch einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent auf 103 Millionen Euro aus sowie einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 1,3 Millionen Euro, gegenüber einem Verlust von 4,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.