Beate Uhse liegt im Plan. In diesem Jahr wollte der Erotikhändler schwarze Zahlen schreiben - und die Rechnung geht auf. Auch der Schuldenstand sinkt.

Der Erotikkonzern Beate Uhse ist im ersten Quartal operativ in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 700.000 Euro nach minus 100.000 Euro im Vorjahresquartal.

Wie die Beate Uhse AG am Dienstag in Flensburg mitteilte, sank der Umsatz um knapp 10 Prozent auf 36 Millionen Euro. Der Konzern will das Geschäftsjahr 2012 zur weiteren Stabilisierung nutzen und Schulden abbauen. Beate Uhse bestätigte die Prognose, operativ 2012 schwarze Zahlen schreiben zu wollen.

Internet dominiert den Versandhandel

Im Versandhandel macht der Anteil des Internethandels fast drei Viertel der Erlöse aus. Der Ausbau des E-Commerce ging zulasten des Kataloggeschäfts. Insgesamt verzeichnete der Versandhandel einen Erlösrückgang um 17 Prozent auf 14,5 Millionen Euro. Im Einzelhandel wurden weitere Shops geschlossen. Die Zahl der Läden lag Ende März bei 95, nach 108 im Vorjahresquartal. Der Umsatz reduzierte sich hier um rund 800.000 Euro auf 11 Millionen Euro.

Die Schulden wurden im ersten Quartal um 1,1 Millionen Euro weiter gesenkt und sollen bis Jahresende auf 16 Millionen Euro vermindert werden. Das Unternehmen beschäftigt 743 Mitarbeiter.