Er wolle Deutschland zum Innovationsstandort Nr. 1 machen. Mit keinem geringeren Ziel ist Willi Berchtold am vergangenen Freitag in Köln sein neues Amt als Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) angetreten.

Er wolle Deutschland zum Innovationsstandort Nr. 1 machen. Mit keinem geringeren Ziel ist Willi Berchtold am vergangenen Freitag in Köln sein neues Amt als Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) angetreten. Für zwei Jahre gewählt, löst Berchtold seinen Vorgänger und Siemens-Vorstand Volker Jung ab, der den Vorsitz nach zwei Amtsperioden satzungsgemäß abgibt, dem Verband aber weiterhin als Vizepräsident erhalten bleibt.

In seiner Antrittsrede stellte Berchtold das Thema Innovation in den Mittelpunkt. Sieben Achtel des Wirtschaftswachstums würden durch Innovation erzeugt. Er beklagte insbesondere, dass in Deutschland zwar das technische Know-how vorhanden sei, die Umsetzung von Innovation in Umsatz und Ertrag aber verbessert werden müsse. Berchtold forderte die Politik auf, das gesamtgesellschaftliche Ziel zu setzen, Deutschland bis zum Jahr 2010 zum innovativsten Standort zu machen. Dazu könne die Branche der Informationstechnik, der Telekommunikation und der neuen Medien, die der Verband vertritt, entscheidende Beiträge leisten.

Der 52-jährige Berchtold ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Giesecke & Devrient GmbH. Im Amt bestätigt wurde Jörg Menno Harms, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH, als Vizepräsident. Der dritte Mann im Vize-Boot heißt Heinz Paul Bonn, Vorstandsvorsitzender der GUS Group AG & Co. KG. (SM)


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