Das Bundeskabinett hat gestern den Fortschrittsbericht "Informationsgesellschaft Deutschland" verabschiedet. Demnach ist Deutschland in der Informationsgesellschaft in die Spitzengruppe der führenden Industrienationen vorgerückt.

Das Bundeskabinett hat gestern den Fortschrittsbericht "Informationsgesellschaft Deutschland" verabschiedet, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet wurde. Gegenstand des Berichts ist die Umsetzung des 1999 aufgelegten Aktionsprogramms der Bundesregierung "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts".

"Erstmals hat sich die Bundesregierung konkrete messbare Ziele zur Gestaltung des Weges in die Informationsgesellschaft gesetzt. Diese Strategie ist aufgegangen und hat zu einem großen Erfolg geführt. Durch unsere Politik ist Deutschland in der Informationsgesellschaft in den letzen Jahren im Vergleich zu den führenden Industrienationen vom Mittelfeld in die Spitzengruppe vorgerückt", sind Bundesministerin Edelgard Bulmahn und Bundesminister Dr. Werner Müller zufrieden.

Der Fortschrittsbericht zieht nicht nur eine Bilanz der Umsetzung des Aktionsprogramms, sondern formuliert auch neue ehrgeizige Ziele. So soll die Internetnutzerquote bis 2005 auf 70% gesteigert und die Breitbandkommunikation als dominierende Zugangstechnologie für komplexe Anwendungen ausgebaut werden. Außerdem will die Regierung Bildung als Schlüsselaufgabe der Informationsgesellschaft weiter fördern sowie mobiles und multimediales E-Business vorantreiben. Der Anteil der mittelständischen Unternehmen mit umfassenden E-Business-Strategien soll bis 2005 auf 20% gesteigert werden. Weiteres Ziel ist, die politische Partizipation und E-Government weiter auszubauen: Bis 2005 will die Bundesregierung über 350 Online-Dienstleistungen anbieten.

Ein vollständiger Überblick über alle Aktionen und Maßnahmen des Aktionsprogramms einschließlich der entsprechenden Zuständigkeiten wird in Form einer tabellarischen Übersicht gesondert im Internet unter www.bmwi.de veröffentlicht. (ST)


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