Die ehemaligen Schlecker-Verkäuferinnen bekommen bei ihrem Vorhaben, Filialen im Rahmen einer Genossenschaft wiederzubeleben, Rückendeckung von Betriebsräten großer Konzerne.

"Wir sollten jetzt alle Möglichkeiten der Unterstützung in Betracht ziehen, damit die Filialen, die noch wettbewerbsfähig sind, profitabel weiter arbeiten können", sagte Porsche-Betriebsratschef
Uwe Hück den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag).

Hück forderte die Landesregierung in Stuttgart auf, die Verkäuferinnen bei der Startfinanzierung zu unterstützen.

Auch Bosch-Betriebsratschef Alfred Löckle sprach sich dafür aus, dass die Politik prüfen solle, inwiefern Fördergelder für die ehemaligen Verkäuferinnen der insolventen Drogerie aufgebracht werden könnten.

Rund 100 frühere Schlecker-Filialen im Südwesten könnten künftig als Tante-Emma-Laden weitergeführt werden, behauptet die Gewerkschaft Verdi.  Ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg lotet die Erfolgschancen der Dorfläden aus.