Gut jeder zweite Bettenfachhändler freute sich 2008 über einen höheren Durchschnittsbon. Viele fürchten aber, dass die Geschäfte in diesem Jahr nicht so gut laufen werden.

Der deutschen Bettenbranche geht es gut: Der Durchschnittsbon ist 2008 bei 55 Prozent der Bettenfachhändler gestiegen, hat die traditionelle Frühjahrsumfrage des Verbandes der Bettenfachgeschäfte (VDB) ergeben. Bei rund einem Drittel der Befragten blieb er unverändert, nur bei 10 Prozent ist er gesunken.

Dementsprechend freuten sich 37 Prozent im Jahr 2008 über höhere Erträge im Vergleich zu 2007. Bei 34 Prozent blieben die Gewinne stabil, 29 Prozent verzeichneten im vergangenen Jahr niedrigere Erträge.

Rund ein Viertel der teilnehmenden Bettenfachhändler hatte der Umfrage zufolge im vergangenen Jahr eine gestiegene Kundenfrequenz. Drei von zehn Befragten gaben an, dass die Konsumentenzahl unverändert geblieben ist. In 43 Prozent der Geschäfte kamen weniger Kunden als im Jahr zuvor. 

Leichtes Umsatzplus erwartet

Für das Jahr 2009 rechnet jeder Vierte mit einem leichten Umsatz-Plus, 6 Prozent sogar mit einem starken Wachstum. 18 Prozent gehen immerhin noch von stabilen Erlösen aus, während 48 Prozent ein leichtes Minus gegenüber 2008 einplanen und 6 Prozent mit einem starken Umsatzrückgang rechnen.

Als größtes Problem in den kommenden Jahren bewerten 78 Prozent der Befragten die allgemeine Kaufzurückhaltung. Es folgt "steigender Kostendruck" mit 70 Prozent vor der "Gewinnung guter Mitarbeiter" mit 67 Prozent Nennungen. Mit Abstand folgt die Sorge vor dem "Wegfall guter Lieferanten“ (43 Prozent).