Rund 300 Frankfurter Taxis akzeptieren ab sofort den neuen Zahlungsservice Paybox. Damit ist es weltweit zum ersten Mal möglich, Taxifahrten einfach, schnell und sicher per Mobiltelefon zu begleichen.

Rund 300 Frankfurter Taxis akzeptieren ab sofort den neuen Zahlungsservice Paybox. Damit ist es weltweit zum ersten Mal möglich, Taxifahrten einfach, schnell und sicher per Mobiltelefon zu begleichen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung gaben heute die Taxi-Vereinigung Frankfurt und die Wiesbadener paybox.net AG bekannt.

Bislang konnten nur Internetnutzer über Paybox bezahlen. "Nun tritt die Paybox ihren Weg in die "reale" Welt an", so der Gründer und Vorstandsvorsitzende von paybox.net, Mathias Entenmann. "Noch im Laufe dieses Jahres sollen weitere mobile Dienstleister wie Pizzadienste, Handwerker oder Kuriere das Portfolio der Paybox-Akzeptanzstellen erweitern."

Bei mobilen Services sprechen gute Gründe für die Akzeptanz der "mobilen Geldbörse" Paybox: So haben beispielsweise die meisten Taxifahrer bereits ein Handy und erfüllen damit alle Voraussetzungen, um die neue Zahlungsmethode nutzen zu können. Ist das Handy bei der paybox.net AG registriert, genügt ein kostenloser Anruf, um einen Zahlungsvorgang zu initiieren. Weitere Investitionen in Soft- oder Hardware sind nicht erforderlich. Auch der Sicherheitsaspekt spricht für die Paybox: "Je weniger Bargeld im Taxi, desto besser", so Klaus Böttger, Vorsitzender der Taxi-Vereinigung Frankfurt.

Der Fahrgast wählt ein Taxi mit Paybox-Logo und entscheidet sich für die Bezahlung per Handy. Nach Fahrtende ruft der Taxifahrer die kostenlose Paybox-Hotline an und gibt die Handynummer des Fahrgastes sowie den fälligen Fahrbetrag in sein Mobiltelefon ein. Wenige Sekunden später klingelt das Handy des Fahrgastes, er autorisiert die Zahlung mit Eingabe seiner vierstelligen PIN. Die Paybox-Stimme bestätigt anschließend auf beiden Handys die abgeschlossene Transaktion. Per Lastschrift wird das Geld dann vom Girokonto des Kunden eingezogen. Die Transaktionsgebühr von 3% trägt das Taxiunternehmen. Für den Fahrgast entstehen keine Kosten.

"Bis zum Jahresende wird die Bezahlung per Paybox in vielen weiteren deutschen Taxis möglich sein", kündigte Entenmann an. "Entsprechende Verhandlungen mit örtlichen Taxiverbänden stehen kurz vor dem Abschluss", so der Vorstandsvorsitzende der paybox.net AG weiter. Das Finanzdienstleistungs-Unternehmen, an dem die Deutsche Bank mit 50% beteiligt ist, legt damit einen weiteren wichtigen Grundstein bei der Etablierung der Paybox als führendes System zur einfachen, benutzerfreundlichen und sicheren Zahlungsabwicklung mit Mobiltelefonen.

Entenmann rechnet mit einem enormen Kundenpotenzial. "Rund 28 Mio. Deutsche sind im Besitz eines Handys. Im Jahr 2002 sollen es über 40 Mio. werden. Sie alle können die Paybox nutzen, und zwar mit jeder Handy-Marke und in jedem Mobilfunknetz", meint Entenmann weiter. Mittelfristig sei der Einsatz der Paybox in allen Bereichen geplant, in denen derzeit noch bar, mit Scheck oder Karte bezahlt wird.

Die paybox.net AG hat mit verschiedenen Unternehmen strategische Partnerschaften geschlossen, um einen reibungslosen und sicheren Betrieb der Paybox zu gewährleisten. Hierzu gehören unter anderem die Deutsche Bank (Zahlungsabwicklung), Lufthansa Systems (Rechenzentrum, Datensicherheit), Oracle (Software), Compaq und Hewlett-Packard (Hardware) sowie Intershop (E-Commerce-Systeme). (ST)


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