Die Wirtschaftskrise in den südeuropäischen Ländern geht an Bijou Brigitte nicht spurlos vorbei. Die Modeschmuck-Kette schließt das erste Quartal 2014 mit roten Zahlen ab.

Die Modeschmuck-Kette Bijou Brigitte verliert aufgrund der angespannten Wirtschaftslage in Südeuropa Umsatz und hat das erste Quartal des Jahres mit einem Verlust von 1,4 Millionen Euro vor Steuern abgeschlossen.

Dazu habe auch beigetragen, dass in diesem Jahr das Ostergeschäft erst ins zweite Quartal gefallen sei, teilte das Unternehmen am Freitag in Hamburg mit. Vor allem wegen rückläufiger Erlöse in Spanien, Italien und Portugal verringerte sich der Konzernumsatz von 73,3 Millionen auf 69,3 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr 2013 erreichte Bijou Brigitte einen Umsatz von 356,3 (Vorjahr: 360,8) Millionen Euro und einen Gewinn nach Steuern von 28,1 (39,2) Millionen Euro. Im laufenden Jahr sei mit einem Umsatz von 240 bis 350 Millionen Euro und einem Gewinn vor Steuern von 30 bis 40 Millionen Euro zu rechnen. Bijou Brigitte betreibt mehr als 1.100 Filialen und beschäftigt gut 3.000 Mitarbeiter.