Der Modeschmuck-Konzern Bijou Brigitte leidet unter der Konsumflaute in Südeuropa. Steigende Umsätze in Deutschland können das nicht wettmachen.

Die Menschen im hochverschuldeten Süden Europas haben immer weniger Lust aufs Einkaufen, und das spürt auch ein Unternehmen wie Bijou Brigitte. Wegen rückläufiger Geschäfte in Spanien, Portugal und Italien sank der Konzernumsatz im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 361 Millionen Euro, teilte der Modeschmuckhändler am Freitag in Hamburg mit.

In Deutschland sei der Umsatz dagegen gestiegen. Der Konzerngewinn nach Steuern ging von 49,8 Millionen auf 36,7 Millionen Euro zurück. Die Aktionäre sollen dennoch eine stabile Ausschüttung von 5,50 Euro je Aktie erhalten.

Das Filialnetz des Modeschmuck-Unternehmens wurde im vergangenen Jahr leicht von 1.175 auf 1.166 Standorte verkleinert, soll aber im laufenden Jahr wieder etwas wachsen, heißt es in der Mitteilung.

Der Schwerpunkt der Investitionen liege auf der Modernisierung sowie dem Ausbau der Filialen in den Kernmärkten. In Südeuropa will Bijou Brigitte dagegen das Netz weiter straffen.