Die Wirtschaftskrise in Spanien und Portugal hat dem Hamburger Schmuckkonzern Bijou Brigitte zugesetzt. Das Unternehmen musste 2011 Umsatzeinbußen hinnehmen.

Im Geschäftsjahr 2011 sank der Umsatz des Schmuckkonzerns Bijou Brigitte im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 374 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Auf vergleichbarer Fläche verringerten sich die Erlöse des Hamburger Filialisten sogar um knapp fünf Prozent. Schuld daran sei das schwierige wirtschaftliche Umfeld auf der iberischen Halbinsel, während sich der Handel in Italien und Deutschland stabil entwickelt habe.

Ende 2011 betrieb das Unternehmen 1.175 Filialen. Im Laufe des Jahres seien 60 Geschäfte eröffnet und 52 geschlossen worden. Nach Steuern erwartet der Konzern ein Ergebnis zwischen 45 und 50 Millionen Euro.