Der Hamburger Modeschmuck-Konzern Bijou Brigitte wächst in der Krise. Dank neuer Filialen blieben die Umsätze in Deutschland stabil. Doch flächenbereinigt fällt die Bilanz schlechter aus.

Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent von 376 Millionen Euro auf 390 Millionen Euro, teilte Bijou Brigitte mit. Der Gewinn werde leicht unter dem Vorjahr liegen.

64 neue Geschäfte

Für das Umsatzwachstum sorgte die Expansion: Das Unternehmen eröffnete 64 neue Geschäfte, 24 Läden hingegen wurden geschlossen. Damit unterhält die Modeschmuckkette 1.125 Standorte im In- und Ausland.

Wäre die Ladenfläche unverändert geblieben, so wäre der Umsatz um 3,5 Prozent zurückgegangen.

Spanien und Osteuropa verlieren

Zufrieden ist der Konzern mit den Umsätzen in Deutschland sowie in Österreich, Italien und den Niederlanden, die sich im Jahresverlauf stabilisiert hätten.

In Spanien und den osteuropäischen Ländern fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr geringer als erwartet aus. Bijou Brigitte führt das auf die Auswirkungen der Finanzkrise in Spanien und den Kursverfall der Währungen in Osteuropa zurück.