Mehr Fläche, weniger Umsatz: Trotz Expansion hat Bijou Brigitte im vergangenen Jahr erheblich beim Umsatz verloren. Dem Modeschmuckhändler machte vor allem das schlechte Geschäft in Südeuropa zu schaffen.

Der Modeschmuckfilialist Bijou Brigitte hat 2010 trotz Expansion Umsatz eingebüßt. Flächenbereinigt seien die Erlöse um 7,2 Prozent zurückgegangen, teilte die Bijou Brigitte modische Accessoires AG am Montag in Hamburg mit.

Die Zahl der Läden wurde um 42 auf 1.167 aufgestockt. Der Konzernumsatz betrug 378 Millionen Euro und lag damit 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Spanien und Portugal bereiten Sorgen

Die Umsatzentwicklung sei maßgeblich von der weiterhin rückläufigen Entwicklung in Spanien und Portugal geprägt gewesen. Auch beim Ergebnis wird mit einem Rückgang gerechnet. Es soll ebenso wie der Dividendenvorschlag voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte veröffentlicht werden.

Für den Filialisten lief bereits das Jahr 2009 nicht gut. Zwar stieg damals der Umsatz, flächenbereinigt, gab es aber einen Gewinneinbruch.