Bis zu 75.000 Gläubiger werden zu den Arcandor- Gläubigerversammlungen im November erwartet, die meisten Forderungen richten sich dabei an Karstadt. Die Termine wurden bereits fixiert.

Das bestätigte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg am Donnerstag nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt". Allein für die Warenhauskette Karstadt werde mit bis zu 50.000 Gläubigern gerechnet.

Bei den Gläubigerversammlungen wird Görg unter anderem Sanierungskonzepte für die Arcandor-Töchter Karstadt und Primondo zur Abstimmung vorlegen.

Termine wurden bekanntgegeben

Die Serie der Versammlungen startet am 9. November mit der Holding-Gesellschaft Arcandor AG. Es folgen die beiden wichtigsten Arcandor-Töchter Karstadt Warenhaus am 10. November und Primondo am 11. November.

Die Versammlungen für die weiteren Gesellschaften sind in den folgenden Tagen vorgesehen. Für die Veranstaltungen wurde eigens die Essener Grugahalle angemietet.

Insgesamt hatte das Essener Amtsgericht am 1. September das Insolvenzverfahren für 37 Arcandor Gesellschaften eröffnet.