Mit Zuwächsen von 34% im vergangenen halben Jahr zählen jetzt knapp die Hälfte (46%) der Bundesbürger im Alter von 14 bis 69 Jahre zu den Internet-Nutzern. Damit sind mittlerweile 24,2 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren online. Das geht aus denn neuen Ergebnissen der siebten Erhebungswelle des GfK Online-Monitors hervor.

Mit Zuwächsen von 34% im vergangenen halben Jahr zählen jetzt knapp die Hälfte (46%) der Bundesbürger im Alter von 14 bis 69 Jahre zu den Internet-Nutzern. Damit sind mittlerweile 24,2 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren online. Das geht aus denn neuen Ergebnissen der siebten Erhebungswelle des GfK Online-Monitors hervor.

Diese Struktur-Analyse der Internetnutzung wurde von der GfK Medienforschung in Nürnberg im Namen der Auftraggeber-Gemeinschaft GfK Online-Monitor von Dezember 2000 bis Januar 2001 durchgeführt. Die Auftraggeber-Gemeinschaft besteht aus AOL Deutschland, Bertelsmann eCommerce Group, Deutsche Telekom AG, G+J Electronic Media Service GmbH, GWP online marketing, ECONOMY.ONE AG, Interactive Advertising Center GmbH, interactive media ContentSuite AG, MilleMEDIA GmbH, OMS Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Quality Channel GmbH, Tomorrow Internet AG.

Neben der Zahl der Nutzer nimmt in Deutschland auch die Nutzungsintensität zu. Beispielsweise erreicht das Internet innerhalb einer Woche 35% und an einem durchschnittlichen Tag 21% der 14- bis 69-Jährigen. Insgesamt sind an einem durchschnittlichen Tag 11,1 Millionen Menschen online anzutreffen. Carola Holtermann, Sprecherin der Auftraggeber-Gemeinschaft GfK Online-Monitor zu den Resultaten der siebten GfK-Welle: "Die Ergebnisse belegen, wie sehr sich das Internet als Informations-, Kommunikations- und Transaktionsmedium bei der deutschen Bevölkerung etabliert hat. Dem Online-Medium ist es damit seit seinem Start vor einigen Jahren gelungen, einen wichtigen Stellenwert im Alltag der Menschen einzunehmen." Hinsichtlich der soziodemographischen Strukturen setzt sich die bereits in den vergangenen Wellen beobachtete Annäherung an die Strukturen der Gesamtbevölkerung fort. So liegt der Frauenanteil bei den Onlinern inzwischen bei 42% so dass die Geschlechterverteilung im Netz der in der deutschen Bevölkerung immer ähnlicher wird. Außerdem lässt sich eine zunehmende Präsenz des Internet der höheren Altersgruppen sowie der niedrigeren Bildungs- und Einkommensklassen erkennen. Nach wie vor ist aber eine Ausschöpfung in diesen bisher unterrepräsentierten Gruppen nicht erreicht. Das heißt, dass es von besser Gebildeten und Verdienenden frequentiert wird, erläutert die GfK.

Tops der Online-Nutzung seien unverändert die Versendung und das Empfangen von E-Mails sowie die Suche nach Informationen und aktuellen Nachrichten. Einen zunehmend wichtigeren Stellenwert nimmt die Nutzung von E-Commerce-Angeboten und Online-Dienstleistungen ein. Über die Hälfte, nämlich 56% der Internet-Nutzer - das sind 13,5 Millionen der Bevölkerung - haben bereits online etwas eingekauft oder eine kostenpflichtige Dienstleistung in Anspruch genommen. Dabei haben sich die persönlichen Ausgaben im privaten Bereich mit einem Anstieg von 1,1 Milliarden DM auf 2,0 Milliarden DM im Vergleich zur letzten Erhebugnswelle verdoppelt. Die beliebtesten Produktkategorien sind nach wie vor Bücher, Software und Musik-CDs. (DS)


FIRMENPROFIL:

Die Auftraggeber-Gemeinschaft GfK Online-Monitor - bestehend aus AOL Deutschland, Bertelsmann eCommerce Group, Deutsche Telekom AG, G+J Electronic Media Service GmbH, GWP online marketing ECONOMY.ONE AG, Interactive Advertising Center GmbH, interactive media ContentSuite AG, MilleMEDIA GmbH, OMS Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Quality Channel GmbH, Tomorrow Internet AG - versteht sich als Konsortium, das Wünsche und Interessen einer Mehrheit von Auftraggebern koordiniert. Die Koordination der Studie wurde von der PopNet Research GmbH durchgeführt.

KONTAKT:

GfK AG
GfK Medienforschung
Jörg Sunnus
Nordwestring 101
90319 Nürnberg
Tel. 0911-395 4317
E-Mail: joerg.sunnus@gfk.de
Internet: www.gfk.de